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Gewichtheben
Parole bei Blau-Weiß Schwedt lautet jetzt Wiederaufstieg

Stärkstes Aufgebot nominiert: Sieben Heber hat Teamchef Jan Schulze für morgen berufen – dabei ist Ken Fischer. Im Januar brachte er 117,4 Punkte in die Wertung.
Stärkstes Aufgebot nominiert: Sieben Heber hat Teamchef Jan Schulze für morgen berufen – dabei ist Ken Fischer. Im Januar brachte er 117,4 Punkte in die Wertung. © Foto: Carola Voigt
Jörg Matthies / 14.02.2020, 06:00 Uhr
Schwedt (MOZ, Jan Schulze) Das ist doch mal eine deutliche Ansage vor dem vierten Saisonwettkampf der Oderstädter: "Da die Verantwortlichen im Verein im Hintergrund enorme Anstrengungen unternommen haben, wird jetzt der Aufstieg in die 1. Bundesliga als klares Ziel formuliert." Teamchef Jan Schulze verbindet dies mit dem klaren Auftrag an seine Heber: Ein Erfolg gegen die Landeshauptstädter am Sonnabend ist Pflicht!

Schulze steckt den Fahrplan der nächsten Monate ab: Die drei ausstehenden Wettkämpfe in der Gruppe C gewinnen – als einer der beiden besten von drei Gruppensiegern das Finale um den Aufstieg bestreiten (und das möglichst zu Hause) – Aufstiegsfeier. So lauten die Wunsch-Stationen. Nachdem die finanzielle Grundlage für den Aufstieg offenbar zementiert ist, "werden wir nun sportlich alles dafür geben, dass wir der stärkste Verein sind", sagt der Teamchef.

Respekt vor den Potsdamern

Am Sonnabend kommt es, diesmal bereits ab 14 Uhr (pünktliches Erscheinen zum Sportlerball im Auge), in der Külzviertelhalle zum Brandenburg-Derby. Die Konstellation scheint anhand der Tabelle spannender als in den Vorjahren zu sein: Der Tabellenführer (9:0 Punkte) empfängt den Dritten (9:3), der bisher nur zum Auftakt im Oktober in Eibau verloren hatte.

Überzeugten die Potsdamer bereits in den zurückliegenden Jahren durch ihre kontinuierliche Arbeit, so wagten sie sich für die neue Saison auf Neuland und verstärkten sich erstmalig mit einer ungarischen Heberin. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, dass das ACP-Team erst­-mals auch die 600-Punkte-Marke knackt, meint Schulze. Und er ergänzt deshalb: "Es gibt keinen Grund, die Gäste zu unterschätzen, auch wenn wir ganz klar in der Favoritenrolle sind. Da unser Team in dieser Saison schon mehr als 680 Punkte geschafft hat, spricht schon vieles für einen Heimsieg, aber in Sachen Heimrecht für den angestrebten Aufstiegswettkampf brauchen wir auch möglichst viele Punkte." Alles andere als ein klarer Sieg wäre für die Oderstädter eine Enttäuschung, zumal die Blau- Weißen mit ihrem derzeit stärksten Team in diesen Vergleich gehen. Ins Team berufen wurden für Sonnabend neben Olympia-Hoffnung Jon-Luke Mau noch Robert Oswald, Ken Fischer, Dennis Hansch, Martin Adler, Simon Darville und Sandra Krause.

"Diese Besetzung sollte in der Lage sein, um die 730 Punkte zu erreichen. In erster Linie zählen jedoch zunächst die drei Punkte, um auch in diesem Jahr wieder als Sieger aus dem Landesderby hervorzugehen", sagt Schulze und hofft auch zu etwas ungewöhnlicher Wettkampfzeit auf ein hilfreiches Heimpublikum.

Der Weg zurück in die 1. Bundesliga könnte so sein:

Die 2. Bundesliga absolviert in dieser Saison ihre Wettkämpfe in drei Staffeln. Die beiden punktbesten Staffelsieger – dafür wird der Durchschnitt der vier besten Wettkämpfe ermittelt – bestreiten das Aufstiegsfinale. Gastgeber dafür ist das punktbeste Team. Das will der TSV Blau-Weiß sein. Die Voraussetzungen sind nicht schlecht: Der Schnitt der bisherigen drei Saisonergebnisse (drei weitere folgen noch) beträgt 645 Zähler, in Staffel A führt KSV Grünstadt mit einem Schnitt von 605 Punkten, in der B-Gruppe liegt der TSV Heinsheim aus Baden-Württemberg mit einem Schnitt von 643,5 vorn.⇥red

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