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Notrufmissbrauch
Mann hält Polizei in Prenzlau mit Anrufen auf Trab

Zu einem angeblichen Tatort ist die Polizei in Prenzlau ausgerückt. Allerdings handelte es sich um einen Fall von Notrufmissbrauch. (Symbolfoto)
Zu einem angeblichen Tatort ist die Polizei in Prenzlau ausgerückt. Allerdings handelte es sich um einen Fall von Notrufmissbrauch. (Symbolfoto) © Foto: Patrick Seeger/dpa
MOZ / 22.06.2020, 12:42 Uhr
Prenzlau (MOZ) Am späten Sonntagabend des wählte ein Mann mehrfach den Notruf der Rettungsleitstelle und rief jedes Mal nach der Polizei, da er im Georg-Dreke-Ring angeblich geschlagen worden sei. In jedem Fall wurde eine Verbindung zur Polizei hergestellt, die der Mann aber immer wieder von sich aus beendete.

Polizisten rückten trotzdem zum angeblichen Ort des Geschehens aus, wo sie ein schon hinlänglich bekannter 44 Jahre alter Einheimischer empfing. Der sichtlich angetrunkene Mann gab den Beamten lapidar zu verstehen, dass er erwarte, dass die Polizei "mal ein wenig aufräume".

Hinweise darauf, dass er tatsächlich Opfer einer Straftat wurde, fanden sich hingegen nicht. Er wird sich nun wegen Notrufmissbrauchs verantworten müssen.

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