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Schwedter Boxstaffel unterliegt in der 1. Bundesliga beim BSK Hannover-Seelze mit 7:15 Punkten

UBVer gewinnen nur einen Kampf

Gleiches Bild: Beim Saisonstart daheim gegen Hertha BSC, von dem dieses Foto stammt, zeigte sich Trainer Christoph Woditschka davon enttäuscht, dass die Faustkämpfer seiner Staffel keinen Sieg holten. Es wurde leider in Hannover (noch) nicht viel anders
Gleiches Bild: Beim Saisonstart daheim gegen Hertha BSC, von dem dieses Foto stammt, zeigte sich Trainer Christoph Woditschka davon enttäuscht, dass die Faustkämpfer seiner Staffel keinen Sieg holten. Es wurde leider in Hannover (noch) nicht viel anders © Foto: Carola Voigt
Jörg Matthies / 22.01.2018, 05:28 Uhr
Hannover/Schwedt (MOZ) Brutal hart beginnt die Bundesliga-Saison 2018 für die Staffel des UBV 48 Schwedt: Nach dem 8:16 daheim gegen BR Hertha BSC bezog das uckermärkische Team nun beim BSK Hannover-Seelze eine 7:15-Niederlage. Zwei Klassen konnten gar nicht besetzt werden.

Während der UBV 48 vor Wochenfrist eine deftige Niederlage gegen das Hauptstadt-Team kassierte, konnte die Staffel aus Niedersachsen sogar auswärts beim Neueinsteiger und Geheimfavoriten Traktor Schwerin gewinnen. Zudem war nun bereits im Vorfeld klar, dass die Oderstädter erneut nicht auf ihr Top-Team setzen können. Die im Kader aufgelisteten polnischen Auswahlboxer befanden sich noch im Trainingslager in Colorado Springs (USA), um sich vor allem auf internationale Höhepunkte vorzubereiten. Andere wichtige Akteure erholen sich weiterhin von Krankheiten und Verletzungen.

Klar war außerdem, dass der Ausfall von Superschwergewichtler Roger Adlon nicht kompensiert werden kann und auf diese Gewichtsklasse verzichtet werden muss. Doch es kam noch schlimmer: Wenige Stunden vor Abreise musste Leichtgewichtler Radomir Obrusniak wegen Übergewichts passen - mit 0:4 hinten zu liegen, ohne einen Gong gehört zu haben, war natürlich eine äußerst schwere Hypothek.

Der BSK Seelze-Hannover musste an einigen Positionen zwar auch auf Stammkräfte verzichten, konnte aber unter anderem zwei amtierende Deutsche Meister und zwei ukrainische WM-Teilnehmer in seinem achtköpfigen Team einsetzen.

Dass bei der erneut hohen 7:15-Niederlage am Ende nur ein Sieg für das junge Schwedter Team heraussprang, "lag diesmal nicht nur an den eigenen Leistungen", sagt Coach Christoph Woditschka. Vor allem der erst 18-jährige Achraf Godje und Neuzugang Hagen Worofka hätten aus Sicht der UBV-Ecke Punktsiege verdient gehabt, wurden jedoch vom Kampfgericht enttäuscht. "Am 10. Februar bei Traktor Schwerin und eine Woche später im Heimkampf gegen die Hamburg Giants können wir dann erstmals mit unseren besten acht Athleten boxen und hoffen, den Fehlstart durch zwei Siege schnell vergessen zu machen", zeigt sich Woditschka überraschend optimistisch.

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