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Schwedter Schwimmbad bietet Babyschwimmen an / Spaß mit Wasser steht im Mittelpunkt

Planschen bis zum Windelwechsel

Josefin Roggenbuck / 18.01.2018, 20:30 Uhr
Schwedt (MOZ) Bei angenehmen 34 Grad Wassertemperatur planschen und paddeln am Donnerstag zwölf Babys freudig im Nichtschwimmerbecken des Schwedter Aquariums. Unter Anleitung kommt die Muskulatur der Kleinen in Bewegung. Der Spaß und die Gewöhnung an das Wasser stehen aber im Mittelpunkt.

Noch guckt Artur Friedrich etwas skeptisch. Mama Kristin Pickert bewegt den sieben Monate alten Jungen immer wieder leicht hoch und runter. Füße, Beine und Po tauchen in das Wasser des Schwimmbeckens ein. Mit der gesamten Krabbelgruppe ihres Babys ist Pickert zum Kurs gekommen. "Wir haben erst ein paar Mütter mit ihren Babys zum Testen vorgeschickt", erzählt sie mit einem Augenzwinkern. "Den hat es gefallen, nun sind wir alle dabei."

Zehn Mütter und zwei Väter bilden im Becken mit ihren Kindern einen Kreis. Sie machen weitere Übungen, welche die Muskulatur der Kleinen in Bewegung bringen sollen. Das ist ein Vorteil des Babyschwimmens, weiß auch Hebamme Heide Neumann aus Angermünde. Die Sinneswahrnehmung werde gestärkt, und durch die speziellen Auftriebeigenschaften des Wassers fallen Bewegungen leichter, sagt sie. Damit entwickele sich die Motorik und der Geist weiter. "Außerdem ist Wasser ja auch ein Element, das Freude und Spaß bringt."

So verfliegt auch schnell die anfängliche Skepsis von Artur Friedrich. Spätestens, als er mit der flachen Hand auf die Wasseroberfläche klatscht, Mama die Wassertropfen ins Gesicht spritzen und sie eine lustige Grimasse zieht, scheinen jegliche Zweifel weg zu sein.

Dennoch rät die Hebamme, nicht zu früh mit dem Babyschwimmen zu beginnen. Das Kind sollte in der Lage sein, den Kopf selbst zu halten. Außerdem müsse die Wassertemperatur stimmen. "34 Grad hat das Wasser beim Babyschwimmen", erklärt Kursleiter Mathias Mierach. Damit sind es zwei Grad mehr als sonst im Spaßbad des Aquariums. Für den Kurs hat Mierach extra eine Schulung besucht. Dort wurden ihm spezielle Haltegriffe und Übungen gezeigt, die er, inmitten der Gruppe stehend, den Teilnehmern erklärt. "Die Babys nach links und nach rechts wiegen, dabei schön im Kreis laufen", gibt er Anweisung.

Über die Erklärungen freut sich auch Anett Frühbrodt, die mit ihrem fünf Monate alten Sohn Timo im Wasser planscht. "Wir wollen unseren Jüngsten so früh wie möglich an das Wasser gewöhnen." Das habe mit der Großen auch schon gut geklappt, sagt sie und zeigt auf Nina, die ebenfalls im Becken herumtollt. Der Spaß im Wasser steht auch für Anett Frühbrodt im Mittelpunkt. Solange bis die Kleinen quengeln oder zum nächsten Windelwechsel müssen.

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