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Heimat mit Kinderaugen

Dietmar Rietz / 13.09.2017, 06:45 Uhr
Schwedt (MOZ) "Ich sehe was, was du nicht siehst" heißt das Motto der dritten Fotoausstellung an der Grundschule Am Waldrand in Schwedt. Schulleiter Ernest Hobohm hat sie am Montag eröffnet. Die kleinen Fotokünstler samt Eltern und andere Besucher sind gekommen. Auch Bürgermeister Jürgen Polzehl wollte die Kinder-Fotokunst selbst in Augenschein nehmen. "Die Beteiligung war erfreulich groß", sagt der Schulleiter. "Und zwar so groß, dass unsere Bilderrahmen nicht ausreichten. Deshalb mussten sich einige Teilnehmer Rahmen teilen, andere konnten gar nicht aufgenommen werden."

Waldrandschüler aus Schwedt und Orten in der Nachbarschaft zeigen auf ihren Fotos, mit welchen Augen sie ihre Heimat, ihren Wohnort und dessen Besonderheit sehen. Die Schüler-Fotografen erklären den Besuchern, was ihnen ins Auge gefallen ist und was sie aufs Bild gebannt haben. Amy erklärt Kathrin Plessow, was sie mit Schwester Mia in ihrem Heimatort Kummerow fotografiert und unter dem Titel "Die Beiden aus Kummerow´" zeigt: Schafe und Hütehunde auf der Weide, einen Turmfalken, Mohn auf einer Wiese und die Kirche. Vater Alexander Gullnow ist stolz auf seine Tochter und sagt: "Die Fotopirsch mit den Mädchen und unserem Hund hat der ganzen Familie Spaß gemacht, wir haben unsere Heimat mit neuen Augen gesehen." Stella Miers ist ebenso stolz auf ihre Fotos aus Zützen: Schafe, Kühe, Störche, eine Pusteblumenwiese, ihren Lieblings-Picknickplatz. Auch sie bekommt viel Anerkennung von den Bildbetrachtern. Ebenso wie die "Criewener Impressionen" der Sandtko-Kinder, die "Berkholzer Ansichtssache" von Gordon und Elisa Schönwetter, die "Schwedter Lichtspiele" von Gordon Laban und die Bilderserie "Schwedt von oben und von unten" von Lasio Kanngießer und Nino Hermann.

Horst und Brigitte Kanngießer, Karl-Heinz Wendland sowie Hausmeister Andreas Schmidt legten Hand an, damit die Kinder-Fotokunst ordentlich präsentiert werden konnte.

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