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Wriezener Geschäftsstelle der Volks- und Raiffeisenbank unterstützt Projekt des Kreissportbunds

Sparschwein für die Sturzprävention

Spendenübergabe: Diana Werner und Claudia Schwagmeier (Mitte) von der Volks- und Raiffeisenbank reichen das Sparschwein an Benny Zahn weiter. KSB-Geschäftsführerin Manja Linder und der Vorsitzende Dieter Schäfer freuen sich mit.
Spendenübergabe: Diana Werner und Claudia Schwagmeier (Mitte) von der Volks- und Raiffeisenbank reichen das Sparschwein an Benny Zahn weiter. KSB-Geschäftsführerin Manja Linder und der Vorsitzende Dieter Schäfer freuen sich mit. © Foto: MOZ/Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 31.03.2017, 06:40 Uhr
Wriezen (MOZ) Über ein Sparschwein mit 315,17 Euro durfte sich am Donnerstagvormittag Benny Zahn vom Kreissportbund Märkisch-Oderland (KSB) freuen. Der Leiter der Abteilung Breitensport erhielt damit den Erlös der Kalenderaktion 2016 der Wriezener Geschäftsstelle der Volks- und Raiffeisenbank. "Wir hatten damit am Weltspartag Ende Oktober begonnen und diese bis über den Jahreswechsel laufen lassen", berichtete Kundenbetreuerin Diana Werner. "Wir haben in den Vorjahren meist Kindertagesstätten mit dem Erlös der Kalender unterstützt, aber diesmal hat uns das Projekt des Kreissportbunds überzeugt."

Gemeint sei damit das Projekt "Sturzprävention", über das Vertreter der Geschäftstelle und des Kreissportbundes am Rande einer Veranstaltung ins Gespräch gekommen waren. "Das ist ein tolles Projekt für ältere Menschen", erklärte Diana Werner auch mit Blick darauf, dass viele Senioren gerade in der ländlichen Region allein leben und sich auch deren Familien Sorgen darüber machen, wie lange diese ihren Alltag allein meistern können.

"Wir haben 33 Gruppen im Landkreis, darunter drei in Wriezen", sagte KSB-Vorsitzender Dieter Schäfer. Hinzu kämen unter anderem zwei Gruppen in Bad Freienwalde und eine in Falkenberg. Partner hier in der Region sei die Rheumaliga, im berlinnahen Raum der SC Dynamo Hoppegarten.

Anliegen der von einem Übungsleiter geleiteten Gruppen mit im Schnitt zehn Teilnehmern sei vor allem, das Sturzrisiko zu Hause und im häuslichen Umfeld zu senken und die Mobilität und Selbstständigkeit in der zweiten Lebenshälfte zu erhalten und fördern. "Der erhöht letztlich auch die Lebensqualität", so Dieter Schäfer. Jeder vermiedene Sturz verringere zudem die ärztlichen Behandlungskosten.

Der Bedarf für die Gruppen sei ungebrochen. "Wir bereiten weitere Standorte vor", sagte der KSB-Vorsitzende. Für den Ausbau würden jedoch weitere finanzielle Mittel benötigt.

Die KSB-Vertreter verwiesen jetzt auch darauf, dass es für eine Teilnahme am Projekt "Sturzprävention" nie zu spät ist. So sei die älteste Seniorin bereits 102 Jahre alt. Dieter Schäfer: "Anfangs saß sie aufgrund der Sturzgefahr im Rollstuhl. Inzwischen fühlt sie sich fit genug und nutzt einen Rollator." Und treibe die meist jüngeren Teilnehmer in der Gruppe an, so KSB-Geschäftsführerin Manja Lindner.

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