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Dokumentarfilm zur "Power to Change" in Angermünde, Frauenhagen und Pinnow zu sehen

Energiewende von unten

© Foto: dpa
Kerstin Unger / 23.08.2016, 05:45 Uhr
Angermünde (MOZ) Die Firma Teut ist in Brandenburg als Erbauer von Windkraftanlagen bekannt. Sie unterstützt aber auch die Öffentlichkeitsarbeit über erneuerbare Energien. Im Jahr 2010 beteiligte sie sich an der Finanzierung des Dokumentarfilmes "Die 4. Revolution" von Carl A. Fechner, der ein Plädoyer für die 100-prozentige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbaren Ressourcen ist. Mit mehr als sieben Millionen Zuschauern soll er einer der meistgesehenen Dokumentarfilme sein. In diesem Jahr drehte die Firma FechnerMedia einen weiteren Film mit dem Titel "Power to Change - Die Energierebellion", der ebenfalls zum Renner avanciert. Darin geht es um Auseinandersetzungen, Visionen und Antworten zur Energiewende und persönliche Geschichten von Menschen, die die Erhaltung ihrer persönlichen Lebensgrundlagen selbst in die Hand nehmen. "Große Energiekonzerne kämpfen um den Erhalt ihrer Marktposition. Mit den neuen Bedingungen, die ab 2017 gelten und Ausschreibungen für Projekte vorsehen, werden es kleinere Firmen und Bürgerprojekte schwerer haben. Das ganze System ist im Umbruch. Der Film zeigt aber auch die Notwendigkeit und wie wichtig jede Initiative ist", erklärt Beate Korbach vom Unternehmen Teut Windprojekte, die für die Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligungen zuständig ist. Der Film, der ebenfalls von der Firma Teut unterstützt wird, will Leute sensibilisieren, in ihrem persönlichen Umfeld die Initiative zu ergreifen. Dabei geht es nicht nur um Wind, sondern alle Arten von erneuerbarer Energie.

Damit auch Menschen in Angermünde und der Uckermark diesen Film sehen können, wird er in den nächsten Wochen in die Region gebracht. In Angermünde ist er am 9. September um 18.30 Uhr als Schulvorführung im Einstein-Gymnasium für Neuntklässler des Gymnasiums und der Ehm Welk-Oberschule zu sehen. Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion mit Mitwirkenden des Films und Gästen aus der Politik, unter anderem dem ehemaligen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck. Weitere Vorführungen mit Diskussionen gibt es am 11. September am späten Nachmittag im Dorfgemeinschaftshaus Pinnow und am 15. September um 19 Uhr in der Pfarrscheune Greiffenberg.

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