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117 Ausdauersportler beim Schönower Herbstlauf / Nächstes Wochenende Cross-Kreismeisterschaft

Leichtathletik
Cup-Abschluss in den Eichbergen

Kämpften über 800 Meter: Nils Rodenhagen aus Schmölln (l.) und Lio Trübenbach aus Schwedt.
Kämpften über 800 Meter: Nils Rodenhagen aus Schmölln (l.) und Lio Trübenbach aus Schwedt. © Foto: Carola Voigt
Carola Voigt / 04.11.2017, 05:36 Uhr
Schönow (MOZ) Der uckermärkische Laufcup 2017 ist Geschichte: Mit dem 21. Schönower Herbstcross erlebte die Lauf-Serie ihren elften und damit letzten Wettbewerb des Jahres. Damit schloss sich ein Kreis, der am 1. April gleich im Nachbardorf Jamikow mit dem Frühjahrslauf begonnen hatte.

117 Ausdauersportler gingen noch einmal auf die Jagd nach Punkten. Vier Streckenlängen waren für die verschiedenen Altersklassen ausgeschrieben. Im Vorfeld hatte sich das engagierte Team um Stefan Hildebrand (Schönower SV) alle Mühe gegeben, um die Strecken von Bäumen, die durch den Sturm Xavier auf Wege gefallen waren, und vom hohen Bewuchs durch den feuchten Sommer zu befreien.

"Das hat uns enorm viel Zeit und Mühe gekostet, aber wir haben es dank der vielen Helfer rechtzeitig geschafft", erzählte Hildebrand, der wie immer Regie beim Schönower Wettkampf führte. Der Startpunkt wurde diesmal auf die schmale Straße vor der Friedrich-Baumgarten-Sportstätte verlegt. "So konnten wir mit der für Regen anfälligen Computertechnik geschützt unterm Dach des Kassenhäuschens sitzen. Im vergangenen Jahr gab es ja wegen der Feuchtigkeit und dem Ausfall der Technik Probleme mit der Zeitmessung. Da die Wettervorhersage Regen ankündigte, sind wir auf Nummer sicher gegangen", fügte er hinzu.

Für die Läufer bedeutete dies, dass sie zunächst auf der sehr engen Asphaltstraße entlanglaufen mussten, bis sie sich auf dem Feldweg ausbreiten und ihr Tempo dadurch selbst bestimmen konnten. Die Kinder starteten über 800 Meter und 1,5 Kilometer zuerst (40 Starter), für die Größeren ging es danach auf längere Distanzen.

Theo Damitz von Fortuna Schmölln (3:38,6 min) kam als Erster von den 800 m zurück. Schnellstes Mädchen war seine Vereinskameradin Isaline Pergande (3:46,9 min). Nach den 1,5 km überquerten Rio Sternkiker (6:48,4 min/Schwedter Hasen) und Nele Rodenhagen (6:57,4 min/Schmölln) als zeitschnellste Läufer die Ziellinie.

Die längeren Strecken führten durch die Eichberge unweit des sportlichen Dorfes. Dies stellt immer wieder eine besondere, kraftraubende Herausforderung für die Ausdauersportler dar. "Einige sagten hinterher: Ein Glück, dass man übers Jahr vergisst, was das immer für eine Anstrengung ist", scherzte Stefan Hildebrand hinterher.

Den Sieg über 5,3 km (acht Starter) holten sich schließlich Moritz Ehrke (22:37,1 min/ Schmölln) und Leonie Lena Steffan (27:43,8 min/Angermünder Wiesel). Sechs Erwachsene, die keine 6,2 km laufen wollen oder konnten, wählten die alternative 5,3-km-Distanz. Sven Lindemann (30:09,6 min/Wiesel) und Manuela Brückmann (39:19,9 min/Victoria Templin) platzierten sich hier ganz vorn.

63 Athleten nahmen die gut sechs Kilometer in Angriff. Felix Kuschmierz von Alemania Templin bewies mit seiner Siegerzeit von 25:13,6 min wieder einmal seine gute Form. Thoralf Berg, der nach einer Erkältung noch immer angeschlagen war, kam auf Rang 2 (26:29,7 min). Bei den Damen setzte sich Steffi Skara von den Schwedter Hasen in 29:52,7 min an die Spitze.

Mit der Auswertung gab es im Nachgang noch einige Änderungen - so mussten zwei Läufer aus Schmölln (Pia Damitz und Tim Jankow) wieder aus der Wertung genommen werden, da sie freiwillig die 1500 m liefen, anstatt die für ihre Altersklasse ausgeschriebenen 800 m. Leider wurde Johannes Otrosenko auf die 800-m-Strecke geschickt, statt auf die erforderlichen 1500 m. Auch er wurde aus der Wertung genommen - der Veranstalter entschuldigte sich.

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