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Internationale Grüne Woche eröffnet am Freitag / Unternehmen aus der Region mit dabei

Vorbereitung
Radekower Rosen in Berlin

Die richtige Verpackung: Rosenzüchterin Andrea Genschorek wickelt die Damaszener-Rose in Erde und Folie, damit sie haltbar bleibt. Die Blütenblätter enthalten ätherische Öle und können auch zum Aufbrühen von Tee verwendet werden. in
Die richtige Verpackung: Rosenzüchterin Andrea Genschorek wickelt die Damaszener-Rose in Erde und Folie, damit sie haltbar bleibt. Die Blütenblätter enthalten ätherische Öle und können auch zum Aufbrühen von Tee verwendet werden. in © Foto: MOZ/Josefin Roggenbuck
Josefin Roggenbuck / 17.01.2018, 06:44 Uhr
Radekow/ Berlin (MOZ) Die Vorbereitungen für die 83. Internationale Grüne Woche laufen auf Hochtouren. Nicht nur auf dem Messegelände unterm Berliner Funkturm, auch in der Uckermark werden die letzten Handgriffe erledigt. Ab Freitag präsentieren sich Unternehmen aus der Region in der Brandenburg-Halle.

Die Wurzeln der Rose sind beschnitten und von einem Häufchen Erde bedeckt. Mit festem Griff wird die Pflanze samt Erde in eine schwarze Folie gerollt, anschließend mit Klebeband verpackt. "So können die Rosen bis in den März gelagert und müssen nicht direkt eingepflanzt werden", erklärt Rosenzüchterin Andrea Genschorek.

In Radekow betreibt die 51-Jährige eine biozertifizierte Rosenschule - am Dienstag kommender Woche wird sie ihr Unternehmen am Stand des Investorcenters Uckermark (ICU) auf der Grünen Woche präsentieren. Sie ist eine der zwölf Aussteller, die sich an diesem Stand abwechseln.

Jeden Tag ein anderes Regionalprodukt: Fleisch aus Angermünde, Eier aus der Nordwestuckermark, Schokolade aus Hammelspring. "Wir wollen einen möglichst breiten Auftritt ermöglichen", sagt ICU-Geschäftsführer Silvio Moritz, der den Gemeinschaftsstand der Regionalmarke Uckermark bestückt hat. Schließlich sei die Uckermark einer der größten agrarisch geprägten Landkreise Deutschlands, regionale Produkte lägen voll im Trend. So sind auch die Klein-Molkerei Hemme-Milch aus Schmargendorf und die Bandelower Bauernkäserei Wolters mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten. "Wir stehen alle nebeneinander in der Brandenburg-Halle", erzählt Moritz.

In Radekow laufen derweil die Vorbereitungen auf Hochtouren. 50 uckermärkische Küchenrosen und Damaszener-Rosen müssen von Andrea Genschorek und ihrer Mitarbeiterin noch fachgerecht und haltbar verpackt werden. Auch der Hagebutten- und Rosenlikör will verstaut werden. "Spätestens um sechs Uhr werden wir uns am Dienstag auf den Weg nach Berlin machen", erzählt die Geschäftsfrau. Bis halb zehn muss der Stand fertig aufgebaut sein, danach schieben sich Publikumsmassen durch die Brandenburghalle.

Der pro-agro-Marketingpreis wird dann schon vergeben sein. Bereits am Eröffnungstag werden jeweils drei Teilnehmerbeiträge aus den Kategorien Ernährungswirtschaft, Direktvermarktung sowie Land- und Naturtourismus ausgezeichnet. Hemme-Milch bewirbt sich in der erstgenannten Kategorie, die Tourismusgesellschaft des Kreises (TMU) mit ihrer Broschüre "So schmeckt die Uckermark" in letztgenannter.

TMU-Geschäftsführerin Anet Hoppe sagt zur Wettbewerbsteilnahme: "Wir haben viel Zeit und Kraft in die Broschüre investiert und wollen nun sehen, wie das Projekt bei anderen Externen ankommt." Dabei hält sie es mit dem olympischen Gedanken - dabei sein und zeigen, was die Uckermark zu bieten hat.

Das möchte auch Andrea Genschorek mit ihrer Rosenschule. Die Grüne Woche sei kein riesiger Absatzmarkt, aber eine gute Werbeplattform. Ihre Kunden stammen häufig aus Berlin, auf der Messe würden sie auf die Rosen aufmerksam werden.

Uckermark-Tag


■ Am 27. Januar (Sonnabend) in der Brandenburg-Halle 21a, Eröffnung um 10.30 Uhr durch Landrat Dietmar Schulze (SPD)
■ Präsentationen und Verkostungen regionaler Produkte, Bühnenprogramm mit uckermärkischen Künstlern
■ Showkochen mit dem Gasthof "Zum grünen Baum" (Boitzenburg) sowie Hof Kokurin (Nordwestuckermark)

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