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Erneuerte Ortsdurchfahrt im Beisein vieler Einwohner übergeben / Arbeiten an der Kirche beginnen Pfingsten

Sanierung
Schönfelder feiern ihre Straße

Kerstin Unger / 17.05.2018, 06:15 Uhr
Schönfeld (MOZ) Mit einem  Fest ist am Mittwoch die sanierte Straße in Schönfeld übergeben worden. Nach nur rund zehn Monaten wurde die Straßenbaumaßnahme abgeschlossen, bei der die Fahrbahn, die Gehwege, die Straßenbeleuchtung und die Buswendeschleife grundhaft erneuert wurden.

Viele Einwohner kamen am Vormittag , um die Straßenübergabe mitzuerleben. Für die älteren Bewohner wurden Bänke herbeigeschafft. Der Landrat, der Amtsdirektor, der Bürgermeister, Planer und Bauleute erlebten ein Programm der Kinder, das genau um 10 Uhr mit dem Glockenschlag der Kirche begann. Mädchen und Jungen der Kita Abenteuerland in Tantow, die auch Schönfelder Kinder besuchen sangen „Wer will fleißige Bauarbeiter sehn“ und andere Lieder und rezitierten Gedichte, die unter anderem davon handeln, worauf man achten soll, wenn man die Straße überquert. Auch die Schulkinder aus der Grundschule Gartz überbrachten musikalische Grüße zu dem freudigen Ereignis.

Der Dorfname ist Programm, meinte Landrat Dietmar Schulze.“Schönfeld kann noch schöner werden.“ In den letzten Jahren habe man im Landkreis viel Wert darauf gelegt, dass die Bürger ordentliche Ortsdurchfahrten bekommen. „Auch wenn es mehr kostet, innerorts zu bauen“, sagte er. Mittlerweile hätten Blumberg, Casekow, Luckow und Petershagen neue Straßen und man könne erhobenen Hauptes durch das Amt Gartz gehen. Die eine oder andere Landstraße sei noch zu machen.

Eigentlich sollte die Schönfelder Ortsdurchfahrt für 200 000 Euro erneuert werden. Dann habe man das eine oder andere noch festgestellt. Der Kreistag beschloss, noch einige Gelder aufzubringen. „Schließlich haben wir hier in Schönfeld mehr als eine Million gut versenkt“, verriet er. Der Landrat dankt den Planern und dem Baubetrieb sowie den Bürgern. Es habe keine größeren Beschwerden gegeben. Bei allem, was nicht geplant war, sei das Werk am Ende doch gut gelungen.

„Es war eine wunderbare Baustelle“, stimmte Amtsdirektor Frank Gotzmann in das Lob ein. „Die Bauarbeiter waren fleißig, die Abstimmung gut.“ Er sagt dem Baubetrieb Röwer aus Krakow Dank sowie dem Landkreis und der zuständigen Sachgebietsleiterin Petra Schwanke. Insgesamt seien fünf Finanzquellen für das Bauvorhaben angezapft worden. Dem demnächst scheidenden Landrat Dietmar Schulze dankte er besonders für die gute Zusammenarbeit. „Wir haben vieles gemeinsam erreicht. Heute sieht man das Ergebnis.“ Die Straße ist schön geworden, bestätigte auch Ortsvorsteher Matthias Klöhn. „Wir wissen ja, wie sie vorher ausgesehen hat“, sagte er und bedankte sich bei den Einwohnern für die Geduld.

Nach der Straßenfreigabe mit dem symbolischen Scherenschnitt lud der Amtsdirektor alle Gäste zu Spanferkel und Torte sowie zu gemütlichen Stunden und Gesprächen ein. Zu den Schönfeldern, die die Fertigstellung der Straße mitfeierten, gehört auch Otto Hagedorn. Er lobte die Bauleute. „Sie haben einwandfrei gearbeitet und viel Rücksicht genommen“, schätzte der 85-Jährige ein. Er macht sich nur einige Sorgen wegen der Verführung zum Gasgeben. „Wenn ich auf meiner Bank sitze, erlebe ich das schon mit. Man sollte am besten gleich ein Schild aufstellen“, meinte er.

In den nächsten Tagen geht es mit dem Bauen in Schönfeld weiter. Derzeit läuft noch die Ausschreibung für die Sanierung der Kirche. Zu Pfingsten findet hier die Konfirmation statt, danach soll es gleich mit der Erneuerung des Daches losgehen. Zu Weihnachten wollen die Schönfelder hier schon ihren Gottesdienst feiern.

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