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Altkünkendorf
Dreifacher Grund zum Feiern

Auftakt eines unterhaltsamen Nachmittags: Den ersten Teil des Konzertes in der Altkünkendorfer Kirche bestritt das Schülerorchester des Gymnasiums Berlin-Steglitz. Dessen Förderverein hatte am Sonnabend anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Schullandheimes auch zum Sommerfest eingeladen.
Auftakt eines unterhaltsamen Nachmittags: Den ersten Teil des Konzertes in der Altkünkendorfer Kirche bestritt das Schülerorchester des Gymnasiums Berlin-Steglitz. Dessen Förderverein hatte am Sonnabend anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Schullandheimes auch zum Sommerfest eingeladen. © Foto: Stefan Csévi
Kerstin Untger / 19.06.2018, 06:00 Uhr
Altkünkendorf (MOZ) Gleich dreifachen Grund, nach Altkünkendorf zu fahren, hat es am Sonnabend gegeben. Der Kultur- und Heimatverein lud zu einem Sommerkonzert in der Kirche ein, das Schullandheim im Ort wurde zehn Jahre alt und die Senioren feierten den Höhepunkt der Brandenburgischen Seniorenwoche.

Rund 100 Senioren aus Angermünde und Umgebung machten sich Sonnabendmittag mit dem Bus, dem eigenen Auto oder mit dem Fahrrad auf den Weg nach Altkünkendorf. Der Seniorenbeirat hatte Busse gechartert, um die Gäste zur Hauptveranstaltung der diesjährigen Seniorenwoche zu bringen. Die Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins sowie andere Helfer hatten alles bestens organisiert und für Betreuung sowie Verpflegung gesorgt. Nach dem Konzert nahmen die Gäste hinter der Kirche im Schatten der Bäume an der Kaffeetafel Platz. Bäcker Schreiber hatte den Kuchen angeliefert.

Nicht nur Senioren waren zum Konzert zu früher Nachmittagsstunde eingeladen, sondern alle Freunde der Musik und des Ortes. Seit zehn Jahren gibt es in Altkünkendorf das Schullandheim des Gymnasiums Berlin-Steglitz. Der Verein der Freunde des Gymnasiums organisierte aus diesem Anlass am Sonnabend ein Sommerfest mit Führung in den Grumsiner Forst, Buffet, Kinderprogramm und großer Tombola.

Außerdem gestaltete das Schülerorchester des Gymnasiums den ersten Teil des Konzertes in der voll besetzten Kirche. Im Anschluss präsentierte der Berliner Chor „Canto ergo sum“ frühlingshafte Stücke aus fünf Jahrhunderten.

In diesem Chor singt auch eine ehemalige Angermünderin mit. Dorothea Dynow war schon öfter mit ihren Sangesfreunden in Altkünkendorf, aber auch in Pinnow, Schönermark und Felchow. Ansonsten hat sie noch einen Garten in Angermünde, den sie regelmäßig bewirtschaftet. Der Chor wurde ebenso gastfreundlich empfangen wie die Senioren. Vor dem Auftritt gab es Mittagessen vom Kultur- und Heimatverein. So etwas sei nicht selbstverständlich, erklärte Dorothea Dynow. Woanders müssen wir sogar noch Miete bezahlen. Unser Verein finanziert sich selbst über Beitrage und Spenden. Feste Eintrittspreise nehmen wir nicht. Jeder soll geben was er kann“, sagt sie.

Der gastgebende Verein freute sich über die zahlreichen Besucher, die sich in Altkünkenorf wohl fühlten. „Wir bedanken uns bei den Senioren und beim Seniorenbeirat der Stadt, dass sie sich auf den Weg zu uns gemacht haben“, sagte der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins sowie Ortsvorsteher Hans-Jürgen Bewer. „Hier ist ja richtig was los. Der Ortsbeirat und der Verein freuen sich, dass Menschen herkommen und das schöne Konzert miterleben. Wenn wir nicht Leben in die Kirche bringen, würde es sie nicht geben.“

Der Seniorenbeirat bewundert, dass das kulturelle Erbe im Dorf so hochgehalten wird. „Für das Weltnaturerbe Grumsiner Forst ist der Infopunkt hier ein guter Ausgangspunkt“, meinte die neue Vorsitzende des Seniorenbeirates, Margrit Jordan. „Wir sind stolz, dass wir hierher kommen können, um Kultur und die Natur zu erleben.“

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