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184 Teilnehmer beim 7. Schorfheide-Triathlon mit sechs verschiedenen Wettbewerben und dem Quadrathlon im Strandbad Wolletzsee

Triathlon
Zwischen zehn Minuten und fünf Stunden

Jörg Matthies / 10.07.2018, 05:45 Uhr - Aktualisiert 11.07.2018, 14:43
Angermünde (MOZ) 173 Einzelstarter und elf Mitglieder bei den vier teilnehmenden Staffeln sind am Sonntag beim 7. Schorfheide-Triathlon und -Quadrathlon in die sieben verschiedenen Wettbewerbe gestartet. Gut zehn Minuten war der Schnellste auf der Strecke, mehr als fünf Stunden betrug die längste Wettkampfzeit.

Über ein deutschlandweites Starterfeld und auch polnische Sportler freute sich der gastgebende Verein X-Treme Uckermark, der mit unzähligen Helfern den langen Tag im Strandbad am Wolletzsee sowie den angrenzenden Lauf- und Radfahrstrecken bei sommerlichen Temperaturen mit Bravour über die Bühne brachte.

Für alle Altersklassen und für unterschiedliche Leistungsansprüche waren insgesamt sechs Distanzen beim Ausdauer-Dreikampf sowie der Quadrathlon mit der zusätzlichen Kanupaddel-Strecke ausgeschrieben. Beim Vierkampf fehlte leider das uckermärkische Aushängeschild Thoralf Berg aus Schwedt, der sich dem Vernehmen nach zur gleichen Zeit auf Radtour nach Monaco befand. So blieb diese Disziplin, die nach knapp 2:20 Stunden Jörg Zimmermann von den Bernauer Lauffreunde gewann (Berg benötigte im Vorjahr etwa 2:03 h), ohne Teilnehmer aus dem Gastgeberkreis.

173 Einzelstarter und elf Mitglieder bei den vier teilnehmenden Staffeln sind beim 7. Schorfheide-Triathlon und -Quadrathlon in die sieben verschiedenen Wettbewerbe gestartet. Gut zehn Minuten war der Schnellste auf der Strecke, mehr als fünf Stunden betrug die längste Wettkampfzeit.
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7. Schorfheide-Triathlon am Wolletzsee

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Insgesamt kamen nur etwa zehn Prozent der Starter aus der Uckermark – der Allererste im Ziel war dann auch der einzige einheimische Gewinner: Levi Littmann von der SSV PCK Schwedt gewann nach gut zehn Minuten den Kinder-Kurz-Triathlon. Indes sammelten sich wenig später rund 130 Starter am Rande des Wolletzsees. Die Temperaturmessung hatte ergeben, dass bei etwa 22 Grad auch Neoprenanzüge zum Schwimmen verwendet werden können. So stürzten sich die drei Frauen und 38 Männer des X-Terra-Marathons als längster Tagesdistanz gemeinsam in die Fluten (danach „Volks“ und „Einsteiger“), um zunächst 1,5 km zu schwimmen. Danach ging es zum Radfahren und Laufen. Hierfür hatte der Veranstalter die Strecken kurzfristig ein wenig verlegen müssen – die sehr hohe Waldbrandgefahr erlaubte einige vorgesehene Passagen nicht. „Die Radstrecke war trotzdem das Anstrengendste“, bekannte im Ziel der Sieger des Einsteiger-Triathlons, Oskar Mainusch vom SCC Berlin TriKids. „Seit anderthalb Jahren bestreite ich Triathlons, das war heute einer der schwersten“, bekannte der 15-Jährige, der als Einziger in seiner Disziplin unter einer Stunde benötigte. Sehr beachtlich war die Leistung des Angermünders Nico Pachmann auf Rang 7 mit nur gut zehn Minuten Rückstand zum Sieger.

Beim sogenannten Volkstriathlon arbeitete sich Lutz Greulich vom ESV Angermünde Schritt für Schritt nach vorn: Als 15. nach 17 Minuten dem Wolletzsee entstiegen, benötigte er 56 Minuten für die 20 km der Radcrosstrecke, um dann als siebschnellster Läufer (35:11 min für 7 km) letztlich Platz 11 zu erreichen. Der Schwedter Marco Sturmfels, gut zweieinhalb Stunden unterwegs, kam auf Rang 30.

Zwischen 2:43 h und etwas mehr als fünf Stunden waren schließlich die X-Terra-Triathleten unterwegs. Der Altkünkendorfer Marco Kroll verfehlte als 19. hauchdünn die Dreieinhalbstunden-Marke, Grzegorz Stanczak aus Casekow war 21 Mi-­nuten länger unterwegs. Der Sieger kam mit Tom Kerner aus dem bayrischen Burglengenfeld.

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