Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Bus und Traktor kollidieren
Schwerer Busunfall bei Angermünde

MOZ / 24.07.2018, 12:00 Uhr - Aktualisiert 24.07.2018, 14:37
Angermünde (MOZ) Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 158 zwischen einem Linienbus und einem Traktor forderte am Dienstagvormittag zwei Schwer- und zwei Leichtverletzte. Der Busfahrer stand unter Schock.

Drei zum Teil Schwerverletzte gab es beim einem Verkehrsunfall am Dienstagvormittag auf der  B158 zwischen Neukünkendorf und Angermünde. Ein Personenbus kollidierte gegen 10.15 Uhr aus noch ungeklärter Ursache mit einem Traktor. Die Rettungsmaßnahmen liefen unter Vollsperrung.
Bilderstrecke

Schwerer Busunfall fordert drei Verletzte

Bilderstrecke öffnen

Die Autofahrer, darunter zufällig ein Krankenpfleger aus Schwedt, der ungenannt bleiben möchte, waren die Ersthelfer an der Unglücksstelle. „Wir wussten ja nicht, was uns im Bus erwartet und waren auf das Schlimmste gefasst, aber daran denkt man in diesem Moment nicht“, erzählt der Zeuge. Blutflecken auf dem T-Shirt lassen die Dramatik des Augenblicks erahnen. Die Ersthelfer, die eigentlich in einen unbeschwerten Sommertag starten wollten, bargen dankenswerterweise sofort beherzt und unerschrocken die Verletzten, bis wenige Minuten später die Angermünde Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort waren und die Profis die Sicherung der Unfallstelle und Rettung der Verletzten übernahmen. Beamte der Bundespolizei, die zufällig im Stau standen, übernahmen die Sperrung der Straße, die für mehrere Stunden in beide Richtungen zwischen dem Angermünder Gewerbegebiet und Neukünkendorf voll gesperrt wurde.

Die Uckermärkische Rettungsgesellschaft, die von der neuen Wache in Angermünde zum Glück nur wenige Minuten zum Unfallort benötigte, war mit vier Rettungswagen am Ort, weil  zunächst unklar war, wie viele Verletzte es gab. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 63 vom Angermünder Luftrettungs-Stützpunkt wurde angefordert. Bei Unfällen mit Bussen herrscht höchste Alarmstufe. Zum Glück bestätigten sich die schlimmsten Befürchtungen nicht, ein Glücksumstand trotz des Unglückes war wohl, dass gerade Schulferien sind. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Linienbus der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft mit sechs bis acht Fahrgästen besetzt. Zwei Insassen wurden bei dem Unfall schwer verletzt, ein etwa 12-jähriger Junge und eine ältere Frau erlitten schwere Kopfverletzungen und wurden in die Kliniken nach Schwedt und Eberswalde gebracht. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Der Busfahrer erlitt einen Schock und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG