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Das Wochende vom 8. und 9. September steht ganz im Zeichen von Ehm Welks „Heiden von Kummrow“. Am Sonnabend erlebt der zweite teil des Zwölf-Stunden-Theater-Projektes in der Romanlandschaft Biesenbrow seine Premiere mit dem Theater 89. Am Sonntage startet die legendäre Völkerwanderung von Biesenbrow, dem Welkschen Kummerow, nach Angermünde versus Randemünde. Und immer gibt es dabei viel Schauspiel, Musik und Gaudi.

Tourismus
Mit den Heiden nach Randemünde

In der Dorfschule: Zur Generalprobe wurden die neuen Szenen in Kostümen für das große Open Air-Dreijahresprojekt vom theater 89 durchgespielt.
In der Dorfschule: Zur Generalprobe wurden die neuen Szenen in Kostümen für das große Open Air-Dreijahresprojekt vom theater 89 durchgespielt. © Foto: Oliver Voigt
Daniela Windolff / 04.09.2018, 21:30 Uhr
Biesenbrow (MOZ) Das Wochenende vom 8. und 9. September steht ganz im Zeichen von Ehm Welks „Heiden von Kummerow“. Am Sonnabend erlebt der zweite Teil des Zwölf-Stunden-Theater-Projektes in der Romanlandschaft Biesenbrow seine Premiere. Am Sonntag startet die legendäre Völkerwanderung von Biesenbrow, dem Welkschen Kummerow, nach Angermünde versus Randemünde.

Am Sonnabend um 10 Uhr beginnt in Biesenbrow das Open-Air-Theater „Die Heiden von Kummerow“. Das Theater 89 führt in diesem einzigartigen Dreijahresprojekt alle 24 Kapitel des Romans von Ehm Welk in der Landschaft seines Geburtsortes Biesenbrow auf. An Originalschauplätzen, die der Roman beschreibt, spielen Profi- und viele Laiendarsteller die Geschichten der Dorfbewohner von vor über 100 Jahren nach. Die ausverkaufte Premiere im vergangenen Jahr haben über 300 Zuschauer gesehen. Für 400 Besucher will das Theater 89 mit Regisseur Joachim Frank und Leiterin Uta Wilde in diesem Jahr Plätze schaffen. Es sind nur noch wenige Restkarten erhältlich.

In diesem Jahr geht es weiter mit dem Kapitel „Väter und Söhne“, das im Hof der Kleinen Schäferei gespielt wird, und endet mit dem berühmten Kapitel „Zwischen Himmel und Erde“ auf dem Kirchturm. Dazwischen wandert das Publikum hinter einer Kapelle her von Schauplatz zu Schauplatz, vom Dorfanger bis zur Wiese am Graben, und kann von großen Strohtribünen aus das Geschehen verfolgen. Für Gäste, die nicht so gut zu Fuß sind, fahren Kremser. Für Beköstigung sorgen Vereine des Dorfes. Wer nicht mit dem eigenen Pkw anreisen möchte, kann den Shuttlebus der UVG nutzen, der um 9.30 Uhr vom Bahnhof abfährt und abends die Gäste wieder zurück nach Angermünde bringt.

Am Sonntag findet das Schauspiel mit der traditionellen Völkerwanderung eine Fortsetzung. Es ist das Romankapitel, das sich direkt an die Handlungen des Theatertages anschließt und wird vom Landkulturverein Biesenbrow schon seit vielen Jahren mit der Wanderung von Biesenrbrow nach Angermünde nachgestellt. Um 10 Uhr ist Start am Schulhaus in Biesenbrow. Um 9.30 Uhr fährt ein Bus vom Bahnhof Angermünde nach Biesenbrow. Gewandert wird durch das Bruch nach Bruchhagen und Welsow, wo es wieder ein Kräftemessen und Gegrilltes geben wird. In Kerkow wartet eine Kaffeetafel an der Kirche. Gegen 16 Uhr wird die Karawane mit Pauken und Trompeten in Angermünde einmarschieren und auf dem Markt die Romanszene „Der Trommelklau“ spielen. Hier können sich Schaulustige schon ab 15 Uhr bei Imbiss und Musik mit dem Criewener Posaunenchor und dem Musiker Eugen Krause auf die Ankunft der Völkerwanderung einstellen.

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