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Wasserball
Wesentlich knapper als im Vorjahr

Jörg Matthies / 24.12.2018, 02:15 Uhr - Aktualisiert 29.12.2018, 16:26
Schwedt (MOZ) Den doppelten Vergleich SSV PCK gegen SK Arkonia Szczecin hat es zum zweiten Mal beim traditionell vorweihnachtlichen Wasserball-Treffen wenige Tage vor dem Fest im Schwedter Aquarium-Sportbad gegeben. Dabei schlugen sich die beiden Gastgeber-Teams wesentlich besser als vor zwölf Monaten bei der Premiere dieser Duelle.

Die Rahmenbedingungen entsprachen exakt jenen, als würde Wasserball in der Karibik gespielt: Für Kingston (Jamaika) lauten die aktuellen Daten nämlich 31 Grad Luft- und 28 Grad Wassertemperatur. Genau diese Werte leuchteten im weihnachtlichen Rot von der Aquarium-Anzeigetafel, als Freitagabend zunächst die Nachwuchs-Wasserballer aus Schwedt und Szczecin ins Sportbad sprangen. Vier jeweils achtminütige Viertel waren zu absolvieren.

Viele Akteure des Vorjahres waren noch mit dabei – ob sie sich an das damalige 2:15 erinnerten? Jedenfalls zeigten die Schwedter von Beginn an, dass sie im abgelaufenen Jahr einiges dazugelernt hatten, auch wenn es im Angriffszentrum zunächst große Lücken gab und sich somit die Torgefahr in Grenzen hielt. Den Stettinern gelang nur ein Treffer in acht Minuten, kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs zimmerte Nick Sawadzki einen Distanzwurf zum Ausgleich ins Netz. Doch allmählich schwanden die Kräfte, um weiter so engagiert verteidigen zu können (1:5/16.). Niklas Arnusch und Hannes Opitz besaßen die größten Chancen der Schwedter im torlosen dritten Abschnitt.

Dann entschied der Gastgeber das vierte Viertel sogar mit 3:1 für sich – nochmals Sawadzki und zweimal Opitz trafen für SSV PCK. Im Tor hatte Janne Havenstein weitere Einschläge mit spektakulären Paraden verhindert, wofür er auch als „Spieler der Partie“ gewürdigt wurde. Eine weitere Ehrung durfte später Artur Nier entgegennehmen: „Er ist wegen seines ungeheuren Trainingsfleißes und seiner gesamten Leistungsentwicklung unser Spieler des Jahres“, so Wasserball-Coach Steffen Opitz.

Körperlich wesentlich anspruchsvoller ging es anschließend bei den Männern zu. Das Gäste-Team, das in der laufenden Saison der polnischen Senioren-Meisterschaft den dritten Rang einnimmt, prüfte Keeper Robert Hückstädt nach gut einer Minute erstmals, doch die Führung gelang den Oderstädtern durch René Nöldner (4.). Dadurch zeigten sich die Stettiner zusätzlich angestachelt und führten nach den ersten acht Minuten schließlich mit 3:2 (zweites SSV-Tor: Philip Gayk). Sven Marschalek blieb der einzige SSV-Treffer des zweiten Abschnitts vorbehalten. Beim 3:7 ging es in den zweiten Teil der Partie, nachdem vom Beckenrand die klare Einschätzung kam: „Im Vorjahr war es wesentlich deutlicher!“

Richtig: Mit 7:22 waren die Schwedter damals ganz schön „gedümpelt“ worden. Nun standen ihnen im dritten Viertel dreimal Latte und Pfosten für weitere Resultatsverkürzungen im Weg, sodass es vor dem letzten Abschnitt 3:10 stand. Nach präzisem Hückstädt-Pass in die Spitze verkürzte Marschalek auf 4:10, Karl Kuchenbäcker und nochmals Nöldner waren die SSV-Treffer zum 6:14-Endstand vergönnt.

Fazit: Vor zwölf Monaten endeten die Vergleiche in der Summe 9:37 gegen die Oderstädter, diesmal standen unterm Strich 10:20 Treffer zu Buche. Wenn Steffen Opitz am Ende dann die Einladung für die polnischen Gäste „für den letzten Freitag vor Weihnachten 2019“ aussprach, schwang da vielleicht auch schon die Hoffnung mit, dass es dann noch enger zugeht.

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