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Fußball
80 Treffer in 20 stimmungsvollen Partien

Kevin Wilke / 09.01.2019, 02:15 Uhr - Aktualisiert 09.01.2019, 11:09
8 Traditionell wird beim SV Pinnow das erste Wochenende des Jahres dazu genutzt, sportlich zu starten. Vereinsmitglieder und Fans waren diesmal zum „8. Cup der Generationen“ in die Ehm-Welk-Sporthalle eingeladen – insgesamt 33 Spieler reisten an und wurden per Los fünf Mannschaften zugeordnet. Das „Team UDG“ hatte am Ende nach 20 Partien die Nase vorn.

Traditionell tragen die Mannschaften die Namen von SVP-Sponsoren: Metallbau Betker (Vorjahressieger), Messingkäfer, Fliesenverlegung Brandenburg und Kosmetikstudio Wolke 7 sind langjährige Namensgeber. Erstmals dabei war das Team Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft (UDG).

Nach der Auslosung legte sich der Großteil der Zuschauer fest, dass der Sieg an diesem Abend in Angermünde nur an Vorjahressieger Metallbau Betker gehen könne – auch in der ersten Tagespartie unterstrich die Mannschaft ihre Ambitionen. Doch es sollte anders kommen.

Angetrieben von den quirligen, spielfreudigen Tobias Schmock und Christoph Nagel konnte „Betker“ die „Fliesenverleger“ mit 4:2 besiegen. Nachdem aber die Metallbauer dann gegen die vielleicht unterschätzten UDG-Kicker (im gesamten Turnier mit starker Defensive inklusive Keeper Justin Deutschland!) mit 0:1 unterlag, wehte der erste Hauch von Sensation durch die Halle.

„Wolke 7“ bestritt in der Hinrunde die engsten Spiele. Drei Unentschieden sowie eine Niederlage gegen „Betker“ standen zu Buche. Schlusslicht war dahinter „Team Messingkäfer“, das aber auch die spektakulärste Partie der ersten Turnierhälfte bestritt: Gegen die Metallbauer lag man schnell 0:3 zurück, um dann zu einer Aufholjagd anzusetzen – eine Minute vor Spiel-­ende stand es 3:3. Ein Treffer kurz vor Schluss brachte noch die 3:4-Niederlage.

Fliesenverlegung Brandenburg hatte mit sieben Zählern gleichauf mit UDG einen knappen Rückstand von zwei Punkten zur Spitze. Garant dafür war Marcel Meißner, der sich allmählich warm schoss und letztlich am häufigsten in der Torschützenliste zu finden war.

Aus dem Titelrennen musste sich „Betker“ nach den ersten beiden Spielen der Rückrunde (Niederlagen gegen UDG und Fliesenverlegung) überraschend schon verabschieden. Team Messingkäfer, das individuell eigentlich gut besetzt war, konnte in der zweiten Turnierhälfte keine Punkte mehr ergattern. Davor platzierte sich das Kosmetikstudio-Team. Dass die sieben erspielten Punkte am Ende auch mit dem Teamnamen übereinstimmten, war ein glücklicher Zufall. Die sechs abendlichen Treffer von Dawid Glubs (Platz 2 in der Rangliste) hätten auch zu mehr Punkten reichen können.

Der Spielplan hätte für die Zuschauer nicht besser „gestrickt“ sein können, denn die letzte Partie war ein echtes Endspiel: UDG mit 16 und Fliesenverlegung  mit 14 Punkten standen sich gegenüber, da Metallbau Betker das Turnier schon vorher mit 15 Zählern abschloss. Die Partie wurde zum echten Leckerbissen. UDG ging durch Florian Kunkels Fernschuss in Führung. Kunkel war an diesem Tag eine Klasse für sich, dirigierte das Spiel seines Teams zusammen mit Lukas Theel, erzielte schöne Tore und war sich auch defensiv für keinen Zweikampf zu schade. Auch Rückschläge wie der Ausgleich durch Patrick Höfert beirrten UDG nicht, denn Theel antwortete prompt mit einer direkt verwandelten Ecke (2:1). Torjäger Meißner vergab gute Möglichkeiten zum erneuten Ausgleich.

Somit konnte sich UDG den Titel sichern und bewies die alte Fußballweisheit: Der Angriff gewinnt Spiele, aber die Verteidigung gewinnt Titel. Nach 20 tollen Begegnungen fand gegen 23.30 Uhr die Siegerehrung statt. Zunächst wurden noch die Referees Marius Scholz und Uwe Höfert sowie Tom Schartow für das schönste Eigentor geehrt. Die Einzelwertungen für den besten Torwart und besten Torschützen gingen an die bereits erwähnten Justin Deutschland und Marcel Meißner, ehe Team UDG als Tagessieger gewürdigt wurde.

Der sportliche Start ins Jahr 2019 fiel für die Teilnehmer erfolgreich aus. Ohne die fleißigen Helfer im Hintergrund ist so ein Turnier allerdings nicht möglich. Der Dank ging daher an Organisator Patrick Höfert, an das Kampfgericht mit Philip Hermann, Pierre Hintze und David Schrödter und nicht zuletzt an die fleißigen Verkäuferinnen Simone Höfert, Petra Brandenburg und Kerstin Betker.

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