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Traditioneller Wirtschaftsempfang im Angermünder Rathaus / Viel Zeit für Gespräche und Kontakte

Neujahrsempfang
Eingeschworen auf ein Miteinander

Daniela Windolff / 10.01.2019, 21:15 Uhr
Angermünde (MOZ) Die Stadt Angermünde begrüßt das neue Jahr traditionell mit dem Wirtschaftsempfang beim Bürgermeister. Unternehmer und Partner der Wirtschaft trafen sich im Rathaus zu zwanglosen Gesprächen.

Es ist kein Abend der großen Ansprachen, sondern ein offenes Treffen von Menschen, die sich kennen oder kennenlernen, die zwanglos miteinander ins Gespräch kommen wollen, wofür im Alltag oft die Zeit fehlt, und die gemeinsam ein ereignisreiches Jahr in Angermünde mit neuen Plänen verabschieden wollen.

Bürgermeister Frederik Bewer und sein Stellvertreter Christian Radloff begrüßten alle Gäste persönlich mit Handschlag und guten Neujahrswünschen. Und diese freundlichen Begrüßungen setzten sich den ganzen Abend bei den Gästen untereinander fort. Einige Besucher sehen sich einmal im Jahr zum Wirtschaftsempfang persönlich und kommen nur deshalb hierher. Für andere ist es eine Gelegenheit, endlich mal außerhalb von Dienstterminen und -gesprächen entspannt über Geschäftliches und Persönliches zu plaudern.

Die sehr kurz gehaltene offizielle Begrüßung nutzte der Bürgermeister zu einer sehr persönlichen Botschaft, in der er ein besseres und konstruktives Miteinander beschwor und zielte dabei offensichtlich auf die eigene Stadt und Stadtverordnetenversammlung ab.

Bewer bezeichnete das Bürgermeisteramt, das er seit zweieinhalb Jahren bekleidet, als eine wichtige Lebensschule, in der er auch lernen muss, mit unschönen Momenten umzugehen, die ein Miteinanderreden nicht möglich machen. Er richtete an seine Gäste den Wunsch, den Fokus von Einzelinteressen auf das Gemeinwohl und gemeinsame Ziele zu richten. „Wer ist diese Stadt? Das sind wir alle!“

Auch wenn die Botschaft eines konstruktiven Miteinanders ankam, vermissten doch manche Gäste im Saal ein paar Worte zu Angermünde, zu Schwerpunkten und Herausforderungen der Stadtentwicklung, die 2019 mit der Integrierten Stadtentwicklung und der Einstufung als Mittelzentrum bevorstehen.

Auch ein direktes Wort an die Wirtschaft hätten einige Unternehmer bei einem Wirtschaftsempfang erwartet, bei dem alle wichtigen Unternehmen der Region vertreten waren, von der PCK-Raffinerie Schwedt über Hilzinger Fensterbau und ABE Angermünde bis zu kleinen Landwirtschafts- und Handwerksfirmen aus den Ortsteilen. Auch die Bundespolizeiinspektion, die GLG und Schulen waren vertreten. Dafür blieb den Gästen nun viel Zeit für intensive persönliche Gespräche, und darum sollte es an diesem Abend vorrangig gehen. Im Foyer und im Ratssaal fanden sich immer wieder neue Grüppchen bei Sekt und Häppchen  zusammen. Und so manche Neuigkeit wurde ausgetauscht: In Angermünde wird seit Kurzem Bier gebraut, im Gymnasium wird Latein als zweite Fremdsprache eingeführt, das Energie-Open-Air 2019 am Wolletzsee steht, junge Leute kommen wieder gern nach Angermünde zurück, weil sie hier Platz für neue Ideen finden und Ex-Bürgermeister Wolfgang Krakow möchte sich als Kandidat für die Kommunalwahl aufstellen lassen, um aus der anderen Perspektive Stadtpolitik mitzugestalten.

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