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120 Gäste zur Ehrung geladen

Ehrenbürgerin
Templin hofft auf mehr Bekanntheit durch Merkel

Templins Bürgermeister Detlef Tabbert hält das Buch der Stadt in seinen Händen. Zum Neujahrsempfang soll Bundeskanzlerin Merkel (CDU) die Ehrenbürgerwürde verliehen werden.
Templins Bürgermeister Detlef Tabbert hält das Buch der Stadt in seinen Händen. Zum Neujahrsempfang soll Bundeskanzlerin Merkel (CDU) die Ehrenbürgerwürde verliehen werden. © Foto: Patrick Pleul
bb / 08.02.2019, 12:11 Uhr
Templin Mit der Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhofft sich ihre Heimatstadt Templin auch mehr Bekanntheit.

„Es würde mich freuen, wenn das gelingt“, sagte Bürgermeister Detlef Tabbert (Linke) vor der Verleihung am Freitagabend. 120 Gäste seien zu dem traditionellen Neujahrsempfang geladen, vor allem Lehrer Erzieher und Schülersprecher. „Da werden sich bestimmt interessante Gespräche ergeben“, sagte der Bürgermeister.

Für die Speisen sorgt in diesem Jahr der Waldhof Templin, eine diakonische Einrichtung. Auf dem Gelände verbrachte Merkel in der Dienstwohnung der Eltern ihre Kindheit.

Im Vorfeld hatte es Kritik an der Ehrung für die Bundeskanzlerin gegeben, ein Zusammenhang ihrer Leistungen mit der Stadt Templin wurde nicht gesehen. Unter dem Titel „Nicht meine Ehrenbürgerin - nicht meine Kanzlerin“ hat ein Mann aus der Uckermark nach Polizeiangaben eine Demonstration mit etwa 100 Teilnehmern angemeldet.

Merkel wurde 1954 in Hamburg geboren. 1957 zog die Familie in die Uckermark. Der Vater, gestorben 2011, baute dort ein Pastoralkolleg auf. Merkel ging in der Stadt zur Schule. Ihre Mutter und ihre Geschwister leben heute noch dort. Merkel hat in der Nähe auch ein Wochenendhaus.

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