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Die Ländliche Bürgergemeinschaft will sich in Angermünde für mehr Miteinander von Stadt und Ortsteilen einsetzen

Kommunalwahl
Die starke Dorfgemeinschaft

Die Stimme der Dörfer: Die Ländliche Bürgergemeinschaft stellt ihre Kandidaten für die Kommunalwahl vor.
Die Stimme der Dörfer: Die Ländliche Bürgergemeinschaft stellt ihre Kandidaten für die Kommunalwahl vor. © Foto: Daniela Windolff
Daniela Windolff / 24.04.2019, 21:00 Uhr
Angermünde (MOZ) Mit 23 Ortsteilen ist Angermünde zahlen- und flächenmäßig fast eine Großstadt. Doch diese Superlative sind auch eine besondere Herausforderung, die unterschiedlichen Interessen von Stadt und Land, die Vielfalt der Ortsteile und die weiten Wege unter einen Hut zu bekommen. Hier tritt die Ländliche Bürgergemeinschaft LBG auf den Plan und will als Stimme der Dörfer die Interessen der Ortsteile vertreten und Brücken bauen. Die Wählergruppe, die derzeit mit drei Abgeordneten in der Stadtverordnetenversammlung vertreten ist, will in der neuen Legislaturperiode mehr Sitze erkämpfen und schickt 14 Kandidaten ins Rennen. "Wir wollen Verantwortung für die gesamte Stadt tragen. Es geht nur miteinander. Wichtig ist es, im Gespräch zu bleiben und die Ortsvorsteher aktiver einzubeziehen", betont LBG-Vorsitzender Dieter Grenz und ergänzt: "Wir wollen damit aber auch die Ländliche Bürgergemeinschaft stärken und ihr mehr Bekanntheit geben."

Stärkung der Feuerwehren

Tobias Kniebel aus Herzsprung ist mit 31 Jahren der Jüngste und erst kürzlich in die LBG eingetreten. "Bei 23 Ortsteilen ist es schwierig, immer alle Interessen und Probleme im Blick zu haben. Deshalb brauchen wir eine starke Gemeinschaft, weil ein einzelner Ortsbeirat in der SVV nicht viel bewirken kann", sagt Tobias Kniebel. Er möchte sich auch für mehr Anerkennung des Ehrenamtes in Vereinen und Feuerwehren einsetzen. Kniebel ist selbst stellvertretender Wehrführer in Herzsprung.

In ihrem Wahlprogramm hat sich die Ländliche Bürgergemeinschaft für den Erhalt und die Stärkung der freiwilligen Feuerwehren, der Jugend- und Seniorenarbeit und der Vereine ausgesprochen. Auch die Förderung von Heimatpflege, ländlichem Brauchtum und Tourismus steht auf ihrer Agenda. In dem Zusammenhang unterstützen sie die Forderung eines sofortigen Moratoriums des Windkraftausbaus, um nicht noch mehr Kulturlandschaft zu opfern.

Landwirtschaft sehen sie als Rückgrat der ländlichen Kulturlandschaft und Gestalter von Arbeitsplätzen vor Ort. Deshalb sollen ortsansässige Betriebe unterstützt und gestärkt werden. Auch für den Breitbandausbau, Verkehrsberuhigung in den Ortskernen, mehr Radwege und Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs will sich die Wählergruppe einsetzen. Ihr Programm und die Kandidaten stellen sie auf ihrer neuen Internetseite vor.

LBG-Liste für die Wahl der Stadtverordneten

Diese Kandidaten stehen zur Wahl: Bernd Winkler, Kerkow; Dieter Grenz, Crussow; Jörg Zippel, Frauenhagen; Siegbert Rudick, Crussow; Wernfried Honig, Neukünkendorf; Martin Boenke, Wilmersdorf; Tobias Kniebel, Herzsprung; Nico Mercier, Schmargendorf; Klaus Schreiber, Angermünde; Uwe Horlitz, Crussow; Jörg Brauer, Crussow; Artur Lemke, Welsow; Harald Mehl, Stolpe; Ingo Weise, Welsow.⇥dw

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