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Bundesfinale im Badminton bei "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin.

Schulsport
Schwedter Gaußianer mit bisher bestem Resultat

Bejubelt den elften Platz beim Badminton-Bundesfinale in Berlin: das Team des Gauß-Gymnasiums Schwedt
Bejubelt den elften Platz beim Badminton-Bundesfinale in Berlin: das Team des Gauß-Gymnasiums Schwedt © Foto: Gauß-Gymnasium
Uwe Neugebauer-Wallura / 15.05.2019, 13:30 Uhr
Berlin (MOZ) Beim Badminton-Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" war erneut ein Team des Schwedter Gauß-Gymnasiums am Start – das Vorhaben, Platz 12 aus dem Vorjahr zu verbessern, gelang am Ende hauchdünn.

Das Gymnasium aus der Oderstadt beteiligt sich seit 1991 am Schulsportwettbewerb und war bereits bei Bundesfinals im Volleyball, Rudern, Basketball sowie im Badminton dabei. Der 2019er Auftritt der Badmintonspieler war der insgesamt 25. Bundesfinalstart – ein prima Jubiläum.

Gegen den mehrfachen Deutschen Meister aus Mühlheim (Nordrhein-Westfalen) blieben die Gaußianer im ersten Turniermatch erwartungsgemäß chancenlos (0:7). Gegen die namensgleiche Schule aus Hemmingen (Niedersachsen) unterlagen die Schwedter dann nach großartigem Kampf mit 2:5, wobei dreimal nur knapp verloren wurde. Dann kam es zum vermeintlich wichtigsten Spiel für die Oderstädter, als es nach einem bereits langen Wettkampftag um den dritten Gruppenrang ging.

Die Schwedter fegten den Landessieger aus Bremen überraschend deutlich mit 6:1 aus der Halle und spielten somit tags darauf um die Plätze 9 bis 12. Die Gaußianer waren nah dran, erstmals den Sprung in die deutsche Top-10 zu schaffen – es sollte aber nicht sein, wie all die Jahre zuvor.

Das 3:4 gegen das Schadow-Gymnasium aus Berlin war trotzdem ein tolles Ergebnis. Abschließend stand noch das Spiel um Platz 11 gegen Bitterfeld/Wolfen (Sachsen-Anhalt) auf dem Programm. Das Gauß-Badmintonteam gewann das erneut enge Match mit 4:3 und wurde dadurch insgesamt Elfter, was der beste Bundesfinal-Rang eines Schwedter Teams in dieser Sportart ist.

Es war ein bewegendes, spannendes, ereignisreiches Bundesfinale, das erste ohne Peter Dietrich – den kürzlich verstorbenen langjährigen Coach der Mannschaft. Den elften Rang widmete ihm das Team als Dankeschön für fast 20 Jahre Schulsport-AG am Gymnasium.

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