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Die Abteilung bei der SSV PCK Schwedt ermittelt ihre Nachwuchsmeister in drei Altersbereichen.Zahlreiche spannende Matches bis hin zu Tiebreak-Entscheidungen sind zu erleben.

Tennis
Geschwisterpaare räumen Titel ab

Sieg bei den Jüngsten: Ella-Marie Pötzsch
Sieg bei den Jüngsten: Ella-Marie Pötzsch © Foto: SSV PCK Schwedt
Hans-Jürgen Radtke / 12.06.2019, 23:45 Uhr - Aktualisiert 13.06.2019, 09:10
Schwedt Bei den Meisterschaften der Abteilung Tennis der SSV PCK Schwedt gingen die vordersten Ränge bei den Kindern und Jugendlichen nach umkämpften Partien in den Altersklassen 8–10, 11–13 und ab 14 Jahre an die Geschwister Ella-Marie und Vincent-Janno Pötzsch aus Schwedt sowie Agnieszka und Janek Szczygielski aus Gartz.

Bei den Acht- bis Zehnjährigen setzte sich Ella-Marie Pötzsch gegen Maximilian Schulz in zwei Sätzen durch und war neuer Vereinschampion. In dem durchaus hart umkämpften und sehenswerten Match gelang es Ella-Marie, ihren Gegner durch gute erste Aufschläge und lang an die Grundlinie gesetzte Bälle zunehmend unter Druck zu setzen. Maximilian gab mit seiner Schnelligkeit und großem Siegeswillen, gepaart mit Hartnäckigkeit, keinen Ball verloren, errang zahlreiche Punkte, musste sich letztlich aber dem doch sichereren Spiel seiner Gegnerin geschlagen geben.

In der nächsthöheren Altersklasse behauptete sich Vincent- Janno Pötzsch in seinen Spielen jeweils in zwei Sätzen. Gegen Finja Lebrenz endete das Match 6:4 und 6:4 zu seinen Gunsten. Maddox Bauckmann gab die Sätze mit 4:6 und 5:7 an Vincent-Janno ab. Die Partien dieser Altersklasse waren durch große Nervosität gekennzeichnet, standen sich die Akteure doch unter Wettkampfbedingungen noch nie gegenüber. Und so schlichen sich anfangs viele Fehler ins Spiel ein. Im Match gegen Maddox legte Finja dann aber mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr ihre Zurückhaltung ab und konnte schließlich den Match-Tie-­break für sich entscheiden – das sicherte ihr Platz 2.

Souverän setzte sich bei den Teilnehmern ab 14 Jahren Janek Szczygielski ohne Punktverlust durch und sicherte sich mit 10:0 Zählern den Titel vor seiner Schwester Agnieszka, die aufgrund der besseren Spielebilanz knapp vor Sofia Gubejdulin Zweite wurde. Ausschlaggebend für Janeks Erfolg war die Beständigkeit seines Spiels und das Umsetzen des taktischen Konzepts, durch präzises Spiel seine Rivalen zu Fehlern zu zwingen. Fünf Partien mussten in dieser Altersklasse von jedem absolviert werden – die Resultate zeugten davon, wie heiß umkämpft die einzelnen Spiele waren.

Hervorzuheben sind hier die Matches Peter Köpke gegen Janek, Agnieszka gegen Sofia oder auch Lia-Sophie Tonk gegen Sofia. Diese Begegnungen waren – auch eingedenk der Tatsache, dass die durchschnittliche Trainingszeit aller Teilnehmer maximal zwei Stunden pro Woche beträgt – schon von einer bemerkenswerten technischen und taktischen Qualität geprägt.

Nach einem siebenstündigen Wettkampftag nahmen die Sieger und Platzierten freudestrahlend die Pokale entgegen.

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