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Fußball
K.o.-Schlag in der ersten Pokalrunde

Carola Voigt / 12.08.2019, 06:45 Uhr
Schwedt (MOZ) Es gibt Tage, da hätte man lieber nicht aus dem Bett steigen sollen. So einen gebrauchten Tag erwischte Landesligist FC Schwedt in seinem ersten Pflichtspiel der Saison. In der 1. Runde um den Brandenburg-Pokal schieden die Oderstädter nach einer 0:1-Niederlage bei Blau-Weiß Briesen/Mark (Landesliga Süd) aus.

Der schmale Kader der Schwedter machte es erforderlich, dass mit Michal Adamczak, Michal Studzinski und Philipp Ulrich angeschlagene Spieler in die Startelf beordert werden mussten. Hinzu kam, dass der FCS noch unendlich hätte spielen können, ohne ein eigenes Tor zu erzielen. "Es war einfach der Wurm drin", fasste Kapitän Nico Hubich die Leistung seines Teams zusammen, ohne sich selbst aus der Verantwortung zu nehmen. FCS-Trainer Uwe Zenk (Tomasz Lapinski war krankheitsbedingt verhindert) gratulierte fair der Heimmannschaft zum Weiterkommen im Pokal. "Die Briesener waren einfach bissiger, zielstrebiger und erzielten eben das spielentscheidende Tor", resümierte Zenk.

Die Gastgeber begannen von der ersten Minute an mit ihrem körperlich robusten Spiel und erarbeiteten sich dadurch erste Chancen. Dennis Lucke traf nach zwei Minuten nur den Pfosten. Die Partie verlief fortan zwischen den Strafräumen. Adamczak wurde auserkoren und musste immer wieder Foulspiele einstecken. Eine Verwarnung von Schiedsrichter André Ihrke blieb aus. So gab es hüben wie drüben immer wieder Nicklichkeiten und Gejammer – das alles tat dem Spielfluss nicht gut. Nach schönem Diagonalpass von Adamczak setzte sich Studzinski über rechts durch. Seine Flanke kam zu Ulrich, dessen Torschuss geblockt wurde. Nico Hanse kam in Ballbesitz und drosch das Leder an den Pfosten (10.). Zu allem Pech kam nach 21 Minuten das verletzungsbedingte Aus von Lukas Kargol hinzu. Einen Kopfball von Bjarne Zenk fischte der Briesener Keeper aus dem Dreiangel (26.). Auch FCS-Ersatzkeeper Sven Lenz zeichnete sich vor der Pause noch zweimal aus, parierte einen Torschuss von Christoph Hanke (33.) und lenkte dann den Schuss von Lucke noch zur Ecke (34.). Noch in Gedanken bei der vorherigen Situation schlug Jakob Naskrenski den Ball vor das Schwedter Tor, von wo aus Lucke zum 1:0 einköpfte (35.).

Umstellung in Halbzeit 2

Zum zweiten Abschnitt stellte Trainer Zenk sein FCS-Team auf das System 3-5-2 um. "Es war Zeit, in einem Pokalmatch offensiver zu agieren", begründete er seine Entscheidung. Die Schwedter Überzahl im Mittelfeld verbannte die Gastgeber über die gesamte zweite Spielzeit in die eigene Hälfte, nur zwei sporadische Konter entstanden (63., 73.). Auf FCS-Seite kurbelte vor allem Zenk das Spiel an, aber Hanse und Studzinski versuchten vergeblich, den Ball im Tor unterzubringen (49., 55., 84.). Adamczak musste in der 72. Minute verletzt vom Feld. Der für ihn eingewechselte Patrick Büchner vertändelte seine gute Möglichkeit (78.). Weitere Bemühungen brachten nichts.

Statistik zum Landespokalspiel

Aufstellung Schwedt: Sven Lenz – Stephan Liermann, Lukasz Kargol (21. Marcel Freitag), Radoslaw Stasiak, Nico Hanse, Michal Adamczak (72. Patrick Büchner), Bjarne Zenk, Benjamin Lemke, Nico Hubich, Michal Studzinski, Philipp Ulrich (80. Markus Heise)

Tor: 1:0 Dennis Lucke (35.)Schiedsrichter: André IhrkeZuschauer: 54⇥cv

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