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Fußball
Spektakulär bis in die Nachspielzeit

Macht das 3:3: Lucien Schmidt (links). Am Sonntag trifft er eventuell auf den Luckenwalder Spieler.
Macht das 3:3: Lucien Schmidt (links). Am Sonntag trifft er eventuell auf den Luckenwalder Spieler. © Foto: Carola Voigt
Bjarne Zenk / 14.08.2019, 02:45 Uhr
Potsdam Einen spektakulären Saisonauftakt hat es für die neu formierte A-Junioren-Truppe des FC Schwedt um das Trainer-Duo Tim Pommer/Bjarne Zenk gegeben. Mit einem 3:3 kehrten die Oderstädter vom Brandenburgliga-Neuling FSV Babelsberg heim.

Nach dem Abgang von fünf Spielern und durch zwei noch fehlende Spielberechtigungen fuhr der FCS mit einem mulmigen Gefühl zum Aufsteiger. Bei Sonnenschein und knapp 30 Grad sah es auf dem neuen Kunstrasenplatz zunächst nicht nach einem Spektakel aus. Beide Teams agierten aus sicheren Abwehrreihen heraus. Den ersten Gäste-Torschuss gab Markus Heise ab – eine sichere Beute für den 74er-Keeper Leon Schönfelder (12.). Nach kurzer Ecke wurde auf der Gegenseite der Schuss von Florent Qeret an die Latte abgefälscht (22.). Bei einer von etlichen weiteren Chancen parierte Szymon Pajak im Schwedter Gehäuse einen straffen Schuss von Ole Greifenberg bravourös (24.).

In diese Druckphase der Gastgeber hinein startete Heise einen Konter – seinen Pass nahm Christian Staatz auf und vollendete straff zum 0:1 ins lange Eck (26.). Die Freude der Gäste wehrte nur kurz. Bei der x-ten kurz ausgeführten Ecke flankte Marius Fuhrmann maßgerecht auf den Kopf von Moritz Walter – 1:1 (28.).

Chancen in Hülle und Fülle

Trotz des Ausgleichs waren die Gäste nun besser im Spiel. Nach herrlichem Doppelpass mit Heise erzielte Staatz ein weiteres Tor, doch fand das Tor wegen knapper Abseitsstellung zu Recht keine Anerkennung (34.). Der überragende Walter schlug wieder unbedrängt einen Pass, wo Kapitän Tom Braksch den Ball in die Spitze weiterleitete – Tobias Zeihn vollendete flach am machtlosen Keeper Pajak vorbei (2:1/40.).

Nach Umstellungen im Abwehrverbund und mit den Einwechslungen der B-Junioren Niklas Risch und Benito Grulich kam mehr Struktur und Sicherheit ins FCS-Passspiel. Die zweite Hälfte sollte komplett den Schwedtern gehören. Nach Staatz-Zuspiel landete der Schuss von Daniel Weißer auf der Lattenoberkante (51.). Als Maurice Döbler aufs lange Toreck passte, ließ der FSV-Torwart den Ball passieren, sodass Staatz unbedrängt zum 2:2 traf (69.). Als ein FSV-Konter von Ole Löffler unterbunden schien, nutzte Grigorius Vasilakis ein Missverständnis zum 3:2 (90.).

Gingen in der vergangenen Saison solche Spiele oft verloren, weil man die Köpfe hängen ließ, zeigten die Mannen des neuen Trainer-Duos eine super Moral: Lucien Schmidt startete an der Mittellinie ein vehementes Dribbling, tankte sich in den gegnerischen Strafraum und schoss den Ball an Schönfelder vorbei ins Netz – 3:3 (90.+2).

Sonntag kommt Luckenwalde

Nach großem Torjubel auf der einen und hängenden Köpfen auf der anderen Seite endete dieses spektakuläre Spiel mit einem letztlich leistungsgerechten Remis. Im ersten Saison-Heimspiel erwarten die Oderstädter am Sonntag den FSV Luckenwalde – da war doch noch was in der Erinnerung an die Vorsaison: 3:5 daheim am 2. Juni.

Schwedt: Szymon Pajak, Maurice Döbler (73. Jakub Mateusiak), Toni Brischa (46. Niklas Risch), Maxim Kath, Ole Löffler, Daniel Weißer, Rafal Blaz (61. Benito Grulich), Christian Staatz, Michal Przybyski, Lucien Schmidt, Markus Heise

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