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Gewichtheben
Nicht nur die Muckis zählen

Erkämpft Gold: Lennox Unger überzeugte im Reißen und Stoßen, kam in der Athletik aber nicht an seine Bestwerte.
Erkämpft Gold: Lennox Unger überzeugte im Reißen und Stoßen, kam in der Athletik aber nicht an seine Bestwerte. © Foto: Carola Voigt
Roland Taubert / 09.10.2019, 02:15 Uhr
Schwedt In der Schwedter Külz-Sporthalle traf sich der Gewichthebernachwuchs aus Eberswalde, Angermünde und vom gastgebenden TSV Blau-Weiß Schwedt zum 2. Durchgang der Athletikliga. Alle 28 Starter der Jahrgänge 2014 bis 2004 wollten möglichst viele Punkte für die Qualifikation zum Endkampf im Dezember sammeln. Dazu mussten sie sowohl an der Hantel als auch bei den Athletikübungen ihr Bestes geben.

Während die Sportler der Jahrgänge 2008 bis 2004 ihren Wettkampf mit den Athletikübungen begannen, mussten sich die jüngeren Akteure zuerst dem kritischen Auge des Kampfrichters an der Hantel stellen. Als jüngster Heber der gesamten Veranstaltung machte der fünfjährige Schwedter Ole Klatt den Auftakt. Ohne gleichaltrige Konkurrenten absolvierte er seinen Wettkampf und zeigte sowohl bei der Technikdemonstration im Reißen als auch später bei den vier Athletikdisziplinen gute Leistungen, erreichte 336 Zähler und bekam die Goldmedaille.

Ein Heber erreicht Quali zur DM

Der zwei Jahre ältere Kirill Taach setzte sich in seiner Altersklasse gegen seinen Angermünder Konkurrenten mit insgesamt 376 Punkten durch und erhielt dafür ebenfalls die Goldmedaille. Kirill zeigte besonders in der Athletik, dass er durchaus auch im Finale um die Medaillen mitkämpfen kann. Das gilt auch für Jaden Unger (AK 8), der mit 393 Punkten fast die 400-Punktegrenze erreichte, sich gegen drei Heber der TSG Angermünde durchsetzte und den ersten Platz schaffte. Jaden erkämpfte in allen Disziplinen die besten Werte, blieb dabei im Schlussweitsprung noch unter seinen Möglichkeiten, erreichte aber im Kugelschocken einen neuen Bestwert. Noch einmal Gold gab es für Romina Wolf in der AK 9. Sie erreichte als Alleinstarterin 203 Punkte und steigerte sich im Vergleich zu den vergangenen Wettkämpfen besonders in der Athletik deutlich.

In der AK 11 wurde der Schwedter Fabien Hansch seiner Favoritenrolle gerecht. Mit den höchsten Technikwerten seiner Gruppe und gleichzeitigen Bestwerten in der Athletik holte er sich die Goldmedaille mit insgesamt 477,83 Punkten. Das war die dritthöchste Punktzahl aller Starter. Eine Bronzemedaille gab es in dieser Gruppe für Jannis Kasiske. Ihm fehlten lediglich sechs Punkte zum zweiten Platz. Seine Reserven liegen zurzeit noch in den klassischen Übungen Reißen und Stoßen. Die Gruppe der AK 12 brachte zweimal Gold und einmal Silber für den TSV. Zarah Wolf zeigte sich verbessert an der Hantel und erreichte als Alleinstarterin 370 Punkte und den ersten Platz. Ebenfalls Gold gab es für Lennox Unger bei den Jungen. Er überzeugte im Reißen und Stoßen, kam allerdings in der Athletik nicht an seine Bestwerte heran. Trotzdem siegte er mit 439,28 Punkten vor seinem Vereinskameraden Niklas Kasiske. Ähnlich wie bei seinem Bruder Jannis liegen hier die Reserven ebenfalls im Reißen und Stoßen.

Auf dem obersten Podestplatz standen für den TSV auch noch Michelle Schmock (AK 14) und Iwan Teterjatnik (AK 15). Michelle zeigte sich athletisch verbessert und auch an der Hantel stabilisiert. Sie erreichte 376,79 Punkte als Alleinstarterin. Iwan wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht und schaffte mit 540,33 Punkten den Tageshöchstwert. Für ihn war der Wettkampf eine Zwischenetappe auf dem Weg zu den Deutschen Meisterschaften, die im November stattfinden.

Gewichtheben2. Bundesliga

Der TSV Blau-Weiß Schwedt startet in dieser Saison in der 2. Bundesliga, Gruppe C, mit sieben Mannschaften. Am 26. Oktober hat er um 18 Uhr zum ersten Heimkampf den SV Empor Berlin zu Gast. Am 23. November muss er zur SG Fortschritt Eibau, dann geht es im neuen Jahr am 18. Januar bei der SG Görlitz-Zittau weiter, am 1. Februar ist der AC Meißen zu Gast, danach am 15. Februar der AC Potsdam. Zuletzt (2. Februar) kämpft er beim Athletenteam Vogtland.   ⇥cv

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