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Physiotherapeutin Dorthe Maleck zeigt Kita-Kindern Übungen für die gerade Wirbelsäule.

Gesundheit
Handy und Tablet erst ab drei Jahren

So sieht man von innen aus? Rocco (l.) und Timo amüsieren sich über das Wirbelsäulen-Modell von Dorthe Maleck.
So sieht man von innen aus? Rocco (l.) und Timo amüsieren sich über das Wirbelsäulen-Modell von Dorthe Maleck. © Foto: Kerstin Unger
Kerstin Unger / 09.11.2019, 06:15 Uhr
Schmargendorf (MOZ) Eine schlechte Körperhaltung verändert die Wirbelsäule. Die Folge können Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen sein. Selbst Schulkinder haben schon Probleme. "Ursache ist häufig die krumme Haltung am Computer oder Handy", sagt die Angermünder Physiotherapeutin Dorthe Maleck. Sie ist Stammgast in der Natur-Kita "Mauz und Hoppel" in Schmargendorf. Einmal im Jahr erklärt sie den Kindern, was dem Körper schadet oder gut tut und zeigt ihnen Übungen, die sie zu Hause nachmachen können.

Diesmal stand die Wirbelsäule im Mittelpunkt. Dorthe Maleck hatte davon ein Modell mitgebracht. Der fünfjährige Tim in Bauchlage zeigte, wie sie strapaziert wird, wenn man in dieser Position länger mit dem Handy hantiert. Dagegen half Bewegung. Die Kinder marschierten, trampelten und liefen. Sie bückten sich und richteten sich Wirbel für Wirbel wieder auf und lernten den Kutschersitz kennen, der dem Rücken gut tut. Zum Schluss folgte die Entspannung mit Übungen im Liegen. Ein Schweinehund aus Stoff, der bei Leuten wohnt, die keine Lust haben, Sport zu machen, sollte die Kinder erinnern, ihren inneren Schweinehund stets zu überwinden. Aber die meisten treiben regelmäßig Sport. Zur Abwechslung wurde auch gemalt, und zwar ein Strichmännchen, das schön aufrecht auf dem Stuhl sitzt, so wie die Kinder es später in der Schule machen sollen.

Als Belohnung für konzentriertes Mitmachen bekam jedes Kind eine Karte mit einer Übung für zu Hause, ein Getränk und einen Apfel. Zudem gab es den Rat von Dorthe Maleck: "Kaum einer denkt an die gesundheitlichen Probleme. Dazu gehört neben den Wirbelsäulenschäden auch Kurzsichtigkeit. Zudem leiden die Verdauung und die Lunge. Handys und Tablets sollten Kinder frühestens ab drei Jahren bekommen und danach zeitlich dosiert ins Internet begleitet werden."

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