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Die Angebote vor den Uckermärkischen Bühnen Schwedt locken viele Neugierige an. Besucher lieben regionale Produkte.

Adventszeit
Ein Herz für Handgemachtes

Große Vielfalt: Carola Fahrendholz und Ute Freundt schauen sich auf dem Martinsmarkt Weihnachtsdekoration an.
Große Vielfalt: Carola Fahrendholz und Ute Freundt schauen sich auf dem Martinsmarkt Weihnachtsdekoration an. © Foto: Stefan Csevi
Eva-Martina Weyer / 02.12.2019, 06:30 Uhr
Schwedt (MOZ) Es war zeitweilig ein Geschiebe und Gedränge auf dem Martinsmarkt an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Ein Besucher aus Kunow staunte: "Es ist erst kurz nach eins und schon so voll hier?" Der mittlerweile 15. Martinsmarkt hatte einen Ruf zu verteidigen und setze auf Anbieter von Handwerksprodukten und regionalen Köstlichkeiten. 60 Stände hatten im Foyer, Vestibül und auf dem Vorplatz aufgebaut.

Bisweilen zogen herzhafte oder süße Düfte in die Nasen der Besucher. Viele schätzen das Handgemachte, das nichts mit Massenproduktion gemein hat. Familie Bauermeister aus Schwedt zum Beispiel kommt jedes Jahr zum Martinsmarkt. "Wir kaufen für uns selbst und Geschenke für Weihnachten ein. Es ist schön, dass hier nicht so viel Kitsch, sondern hochwertige Produkte angeboten werden. Außerdem gefällt uns die Mischung der vielen Stände", sagten die Eheleute.

Aussteller loben die Atmosphäre

Bei Torsten Pelikan, dem Inhaber von Globus Naturkost aus Eberswalde, ging es fröhlich zu. "Nehmen Sie ein extra großes Stück Käse", empfahl er einer Kundin. "Das muss bis nächstes Jahr reichen, denn erst dann sind wir wieder da." Torsten Pelikan kommt gern zu den Märkten in den Uckermärkischen Bühnen. Genauso geht es Sandra Lehmann, Inhaberin der Wanderschäferei in Bralitz. "Auf dem Martinsmarkt herrscht eine schöne Atmosphäre", erzählte sie. "Die Kunden sind sehr interessiert. Ich freue mich, wenn meine Produkte ankommen. Sie werden gern als Geschenk genommen." Die Schäferin bot Leberwurst und Salami, Früh-stücksfleisch mit Bärlauch und Schaffelle an. Sie hat 150 Schafe, die das ganze Jahr draußen sind und lädt am 6. Dezember ab15 Uhr in ihren Hofladen ein.

Um Handgemachtes ging es auch bei Marlies Schlosinski aus Biesenthal. Sie fertigt Spanblumen und Strohsterne, eine Kunstfertigkeit, die ausgestorben scheint. Das Stroh sammelt sie vom Feld, bügelt es und schafft Filigranes für den Weihnachtsbaum. "Vieles hat mir meine Mutter beigebracht." Bauchrednerin Luise Fuhr und ihr kleines Monster Jeff trieben Späße mit den jüngsten Besuchern. Außerdem konnten die Kinder basteln, zum Beispiel am Stand der Uckermärkischen Werkstätten.

Evangelische Kirche, Wobag und Tourismusverein Momentum haben mit eigenen Angeboten das Marktgeschehen in der Innenstadt bereichert und zum Gelingen des Lampionumzuges beigetragen. Er hat viele Familien mit Kindern in die festlich erleuchtete Vierradener Straße geführt. Dort lud ubs-Schauspieler Lennart Olafsson zum gemeinsamen Weihnachtsliedersingen ein.

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