Cupfinale ab Mittwoch in Torun
Was einst als nationaler Wettbewerb begann, hat sich inzwischen unter dem Motto "Fußball für mehr Selbstwertgefühl" zu einem internationalen Highlight im Behindertensport entwickelt. Neben den deutschen Teams qualifizieren sich in diesem Jahr Mannschaften aus zehn weiteren Ländern für das Finalturnier, das in der nächsten Woche in Torun ausgespielt wird. Beim Qualifikationsturnier im Barnim gingen zwölf Teams in zwei Gruppen an den Start, darunter die Vertretung der "Lebensräume Uckermark" vom Verein Lebenshilfe. Dass es am Ende in Staffel 2 nur der sechste und letzte Platz wurde, änderte nichts an der Spielfreude der jungen Frauen und Männer, die gleichberechtigt die Mannschaften bilden können.
Im Turnier wird neben den Siegern übrigens noch ein weiteres Team geehrt, das sich – ganz unabhängig von seinem spielerischen Erfolg – durch besonderes Engagement, Sportsgeist und Fairplay-Verhalten ausgezeichnet hat. Diese Auszeichnung verdiente sich diesmal die Mannschaft der Samariteranstalten Fürstenwalde. Sportliche Sieger in den beiden Joachimsthaler Gruppen wurden das Team von BWB Berlin und die Lebenshilfe Wohnen in Arnsberg. Das Turnier endete mit einer großen Abschlussfeier.
Die Anmeldung für 2020 ist bereits in Kürze über die Website www.senicup.de möglich. Dann lautet die Devise wieder: Schnell sein lohnt sich – in diesem Jahr musste nämlich wegen der Fülle an Bewerbungen etlichen Teams abgesagt werden.