Der Schulförderverein des Einsteinstein-Gymnasiums Angermünde hat einen neuen Vorstand gewählt. Er will künftig neue Ideen entwickeln und auch seine Außenwirkung erhöhen. Bisher bestand der Schulförderverein ausschließlich aus Lehrern des Gymnasiums. Für die Vorstandswahl in der für Ende März geplanten Mitgliederversammlung kandidierte mit Götz Schulze erstmals ein außenstehender Bewerber. Das Metier ist ihm jedoch nicht fremd. Der Landiner war selbst Pädagoge, ist jetzt im Ruhestand und hat Zeit und Interesse, sich für das Einstein-Gymnasium zu engagieren.

Ungewöhnliches Wahlverfahren wegen Corona

Wegen der Corona-Pandemie musste die Mitgliederversammlung im Frühjahr ausfallen. „Deshalb wurde der neue Vorstand in einem Umlauf-Wahlverfahren gewählt“, sagt der Vorsitzende, der sich nach seiner Wahl vor den Sommerferien voll in die Arbeit stürzte. „Wir wollen, dass sich der Förderverein weiterentwickelt. Ziel ist es, auf Bewährtem aufzubauen, neue Akzente zu setzen und die öffentliche Wahrnehmung zu erhöhen“, erklärt Götz Schulze, der schon bei verschiedenen Veranstaltungen aufgetreten ist, um das Interesse für den Verein zu wecken. „Auf diese Weise wollen wir auch die Eltern mit ins Boot holen. Fünf konnten wir schon für die Mitarbeit gewinnen.“ Auch Flyer hat er entwickelt.

Förderkreis ist nun Förderverein

Zu den Schwerpunkten der Arbeit gehören die Erarbeitung einer Konzeption für den Verein, die Mitgestaltung schulischer Höhepunkte, das Organisieren von Veranstaltungen, die weitere Mitgliederwerbung und eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit. Die Satzung ist bereits völlig überarbeitet und vom Finanzamt genehmigt. Aus dem einstigen Förderkreis ist ein Förderverein geworden. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 28. September will der Vorsitzende diesen Schritt erklären. „Wir haben jetzt etwas Geschlossenes, wollen aber trotzdem offen sein“, sagt er. „Wir wollen Eltern, Schüler und Sponsoren aktivieren und sie neugierig machen. Unsere Hauptaufgabe ist es, die Schule in der Bildung und Erziehung zu unterstützen. Dabei wollen wir eng mit der Schulleitung zusammenarbeiten.“ Die Einheit, so Götz Schulze, beginne schon bei einfachen Sachen wie einer gestalteten Mappe zum Abitur. Die ersten Schritte zeigen, die Vorstandsmitglieder ziehen mit. Man stimme sich ab und trete gemeinsam auf.

Besondere Leistungen sollen mit Einstein-Preis ausgezeichnet werden

Zu den nächsten Höhepunkten gehört, sich beim Elternsprechtag im November als Verein zu präsentieren und auch beim Tag der offenen Tür der Schule im Januar aufzutreten. Die Inhalte der Projektwochen will der Verein, der derzeit 30 aktive Mitglieder hat, unterstützen – auch finanziell. Deshalb gilt es, Sponsoren zu gewinnen. Auch weiterhin sollen besondere Leistungen am Einstein-Tag mit dem Einstein-Preis belohnt werden. Zum Schuljahresende werden die besten Schüler der 7. bis 11. Klassen ausgezeichnet.
Derzeit läuft ein schulischer Wettbewerb: Die Einstein-Gymnasiasten können sich bis zum 28. Januar an der Findung eines Fördervereins-Logos beteiligen und eine Siegprämie gewinnen. Weitere Wettbewerbe sind nicht ausgeschlossen, sagt Götz Schulze. „Wir wollen Schülermeinungen einholen, zum Beispiel über die Schulhofgestaltung. Mit offenen Augen durch die Schule zu gehen, ist prägend für den Bildungsweg.“