Die Stadtverordnetenversammlung beschloss auf Antrag der Fraktionen von Linke und SPD, betroffenen Eltern, die während der Eindämmungsmaßnahmen keinen Anspruch auf Notfallbetreuung hatten beziehungsweise diese nicht in Anspruch nahmen, die Elternbeiträge für diese Zeit zu erlassen. Hintergrund ist die mit der am 22. März in Kraft getretene Schließung der Kindertagesstätten, die nur eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufsgruppen  arbeiten, erlaubte. Das Land hatte Kitaträgern zum Ausgleich entgangener Elternbeiträge für jedes Kind, das nicht betreut wurde, eine pauschale Förderung angeboten.
Offen bleibt noch, wie mit Elternbeiträgen für Notbetreuung umgegangen wird, beziehungsweise wenn Eltern trotz Notbetreuungsanspruch nicht die gesamte Betreuungszeit, die ihnen zusteht, in Anspruch nehmen konnten. Darüber will die Stadt beraten, um schnell Klarheit für betroffene Eltern zu schaffen.