Der Treppenturm am Niederlandiner Gutshof ist eingerüstet. Hier werden Proben von Baumaterialien und Farben am Gebäude genommen, das unter Denkmalschutz steht. Der Turm soll demnächst rekonstruiert werden. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Arbeiten.

Wahrzeichen Landins soll erhalten bleiben

In der zweiten Oktoberhälfte ist der Baubeginn geplant, informierte Ortsvorsteherin Verena Siewert. „Wir wollen das Wahrzeichen Landins erhalten. Da wir als Gemeinde immer knapp bei Kasse sind, haben wir Erlöse von Schrott- und Altpapiersammlungen auf ein Sonderkonto für den nötigen Eigenanteil für die Fördermittel eingezahlt“, sagte sie.
Der Treppenturm gehörte einst zur Schlossanlage, von der nur noch einige Überreste vorhanden sind. Das sogenannte „Neue Schloss“ soll im 17. Jahrhundert errichtet und um 1860/1870 wesentlich erweitert worden sein. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges brannte das Herrenhaus bis auf den Treppenturm aus Backsteinen mit runder Kuppe ab.

Attraktiver Dorfmittelpunkt

Die Rekonstruktion umfasst die Außenfassade, das Backsteinkuppeldach und die Schmuckelemente nach historischem Vorbild, Fenster, Türen, Zwischendecken, Innenwände und Treppen. Das Bauprojekt reiht sich ein in kommunale und private Sanierungsinitiativen mit dem ehemaligen Gutshof als Mittelpunkt des gemeindlichen Lebens. Hier befinden sich auch das Dorfgemeinschaftshaus, Spiel- und Sportmöglichkeiten, die Feuerwehr und der Vereinsraum der Traditionsgarde. Die Maßnahme hilft nicht nur das Ortsbild zu verbessern verbessert nicht nur das Ortsbild, sondern soll den Einwohnern einen schönen Treffpunkt im Dorfkern bieten und Besucher anlocken.