Mehr Geld und mehr Leistungen für die Pflege erhöht auch den Bedarf an qualifizierten Pflegediensten. "Durch die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen haben wir endlich die Möglichkeit, stärker auf den Menschen zu gucken, statt auf die Uhr, haben mehr Zeit zum Spazierengehen, für Einkäufe oder die wichtige Biografiearbeit", sagt Andrea Rohloff. Zunächst wurden bereits drei weitere examinierte Pflegefachkräfte eingestellt. Ein Großteil der Pflegebedürftigen sind Senioren. Doch die GfG Pflege legt auch Wert auf speziell ausgebildete Kinderpflege, für die es durchaus Bedarf gibt, etwa um pflegende Eltern zu entlasten oder Urlaubsbetreuung anzubieten. Auch kurzzeitige Pflegeleistungen sind möglich.
Langfristig ist zudem geplant, Wohngruppen für jüngere Erwachsene aufzubauen. "Wir hatten beispielsweise eine 50-Jährige mit halbwüchsigen Kindern, die nach einem Schlaganfall in ein Pflegeheim unter 90-Jährigen, teils dementen Menschen leben musste. Dafür wollen wir Alternativen schaffen", sagt Andrea Rohloff.