Sie befürchten durch die großflächige Bebauung der Landschaft mit Windkraftanlagen eine drastische Verschlechterung der Lebensqualität der Menschen im ländlichen Raum, negative Folgen für den Tourismus, die heimische Landwirtschaft und für den Umweltschutz. "Während hiesige Landwirte durch hohe Bodenpreise daran gehindert werden, hochwertige Lebensmittel für die Region zu erzeugen und sie auch überregional vermarkten zu können, haben längst Groß-Investoren unsere Landschaft entdeckt, um möglichst viel Kapital aus den in den letzten Jahrzehnten von ihnen erkauften Ländereien zu erwirtschaften. Dabei interessieren weder die hier lebenden Menschen, noch die durch sie geschaffenen Werte oder die natürlichen Gegebenheiten in der über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft", heißt es in dem Brief. So seien allein in den vergangenen Wochen fünf Anträge für 200 Meter hohe Windräder genehmigt worden. Außerdem entstünden an exponierten Stelle auf Ackerland riesige Solarfelder, so im Amt Gerswalde.