Seit der Eröffnung des Luftrettungsstützpunktes Angermünde im August 2016 verzeichnet die DRF Luftrettung als Betreiber hier mit die höchsten Einsatzzahlen um Vergleich aller 29 Stationen bundesweit. Zwar waren es 2021 mit 1703 Einsätzen, davon 1.669 in der Notfallrettung und 34 zum Transport kritisch kranker oder verletzter Patienten zwischen Kliniken, etwas weniger als im Vorjahr mit 1800.
Doch trotzdem stehen die Retter aus Angermünde damit noch immer an der Spitze. Mehr Einsätze flogen die Luftretter 2021 bundesweit nur in Halle mit 2185 und in Villingen-Schwenningen mit 1814. In Bad Saarow, dem zweiten DRF-Stützpunkt in Brandenburg, hob der Rettungshubschrauber im vergangenen Jahr 1385 mal ab, in Berlin 1568 mal.

Hubschrauber sichert in ländlichen Regionen die Rettungszeiten

Dabei hat auch ein Pilot des Angermünder Stützpunktes über den Jahreswechsel die Kollegen in Bayern bei der Verlegung von Corona-Patienten unterstützt.
Die schnelle Hilfe aus der Luft wird gebraucht, in der Corona-Pandemie mehr denn je. Gerade in ländlichen Regionen wie der Uckermark sichert der Hubschrauber die Rettungszeiten und bringt Notarzt und Helfer in wenigen Minuten selbst in entlegene Orte. Insgesamt wurden 2021 die DRF-Hubschrauber 38.076 mal alarmiert, das ist ein Einsatzzuwachs von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr Am häufigsten wurden die Besatzungen zu Patienten mit Herz-Kreislauf Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall gerufen, sowie zu Unfällen und Stürzen.