In der vergangenen Woche haben die Gemeindevertretungen Pinnow und Passow Beschlüsse über finanzielle Mehraufwendungen zur Umsetzung des Hygienekonzeptes für die Nutzung der örtlichen Turnhallen beschlossen. Derzeit dürfen die Hallen nur für den Schulsport genutzt werden. Es kamen jedoch Anfragen von Vereinen und Übungsgruppen, wann sie  wieder Hallenzeiten bekommen können. Um Hallen auch wieder für den Trainings- und Vereinssportbetrieb nutzen zu können, mussten durch die Verwaltung Hygienekonzepte erstellt werden. Für die Sporthallen Pinnow und Passow soll es demnach zur Vermeidung von Überschneidungen zeitlich versetzte Nutzungen mit 30 Minuten Pufferzeit dazwischen geben. Regelmäßig soll Frischluft zugeführt werden. Spätestens nach anderthalb Stunden muss die leere Halle für 20 Minuten gelüftet werden. In den Hallen sind maximal 25 Personen erlaubt. Im Umkleide- und Sanitärbereich dürfen sich maximal zwei Personen gleichzeitig aufhalten. Um die erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen einzuhalten, sollen Sportgruppen vereinseigene oder private Sportgeräte nutzen. In den Fluren und Sanitärbereichen müssen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.
Um die Umsetzung der Regelungen zu kontrollieren, wenn die Sporthallen durch Dritte genutzt werden, müssten Hallenwarte beschäftigt werden. Hier wird ein Stundenlohn von 21,96 Euro zugrunde gelegt. Dieser soll auf das bisherige Nutzungsentgelt umgelegt werden. Dieses beträgt bisher für den Erwachsenensport 7,50 Euro. Die Mehraufwendungen sollen künftig angerechnet werden.

Von Corona-Zahlen überholt

Mit der Bekanntgabe der neuen Corona-Maßnahmen ab 2. November war klar, dass die Hallennutzung außerhalb des Schulsportes weiterhin passé ist. Dennoch wurden die entsprechenden Beschlüsse von den Gemeindevertretungen für die Zeit danach gefasst.