Katastrophale Zustände, Mangel am Notwendigsten für Hygiene, Nahrung oder Kleidung in Auffanglagern für Flüchtlinge an Europas Außengrenzen, im Balkan oder in Griechenland - so beschreiben Augenzeugen und Mitstreiter der Initiative „Seebrücke Uckermark“ die Situation tausender Menschen, die vor allem aus Afrika über Seewege nach Europa fliehen. Die Initiative will informieren, aufklären, helfen und ist am 20. Mai 2021 von 10 bis 14 Uhr mit einem Stand auf dem Angermünder Marktplatz präsent.

Infostand auf dem Marktplatz in Angermünde

Dort wollen die Mitstreiter auf das Schicksal von tausenden Geflüchteten hinweisen.

Angermünde

Dort werden auch Kleider und Sachspenden entgegen genommen, die dann mit dem nächsten Transport von „Wir packen's an“ im September an Geflüchtete auf dem Balkan oder in Griechenland verteilt werden. Gebraucht werden zum Beispiel Zelte, Schlafsäcke, Hygieneartikel sowie Winterkleidung für Frauen, Männer und Kinder. Alle Kleiderspenden sollten in einem Zustand sein, den man auch an Freunde weitergeben würde. Gleichzeitig bietet die Initiative

Gebraucht werden Decken, Schlafsäcke und Zelte

„Seebrücke Uckermark“ die Möglichkeit, über weitere Unterstützungsmöglichkeiten für Flüchtlinge ins Gespräch zu kommen. Denn das langfristige Ziel der Initiative '"Seebrücke Uckermark" ist es, auch den ländlichen Raum zu einem „Sicheren Hafen“ für Geflüchtete zu machen. Das Städtebündnis „Sichere Häfen“ wird in Deutschland bereits von über 250 Kommunen unterstützt.