Der dickste Burgfried Norddeutschlands, die vom Zerfall gerettete Erdholländermühle, die original erhaltene Dorfschule, wer mal authentisch in früheres Leben eintauchen möchte, kommt in Angermünde voll auf seine Kosten. Zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals am 12. September laden hier zahlreiche historische Stätten zum Erkunden und Erleben ein, darunter viele, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.

Spendenaktion für die Greiffenberger Mühle

So werden von 10 bis 18 Uhr Führungen und Schauvorführungen in der wiederaufgebauten Erdholländermühle in Greiffenberg angeboten, die inzwischen mit Kappe, Drehkreuz und Mahlwerk fast komplett ist. Nur die Flügel und das dafür benötigte Geld fehlen noch. Deshalb soll der Tag, der zugleich der nachgeholte Deutsche Mühlentag ist, auch für Spendenaktionen genutzt werden. Es gibt unter anderem eine Versteigerung und ein Chorkonzert des Angermünder Männerchors.
In Schönermark bietet das Schul- und Heimatmuseum von 13 bis 18 Uhr spannende Einblicke in den ländlichen Alltag im 19 Jahrhundert. In Angermünde öffnen die Klosterkirche, der Pulverturm in der Stadtmauer mit dem Gefängnisverließ sowie die historische Darre in der alten Mälzerei ihre Pforten mit Führungen. Auch der Stolper Turm, im Volksmund „Grützpott“ genannt, öffnet im Angermünder Ortsteil Stolpe ab 10 Uhr seine Pforten. Der Angermünder Museumsleiter Ralf Gebuhr führt hier um 10 Uhr Besucher durch den einst von Rittern erbauten und bis heute erhaltenen mächtigsten Burgturm Norddeutschlands.
Mehr Informationen unter www.angermuende.de