Seit zwei Wochen dröhnt und staubt es auf dem Angermünder Klosterplatz wie in einem Steinbruch. Sieben Künstler aus vier Nationen arbeiten hier gemeinsam beim internationalen Hartgesteinsymposium „Glaziale Brandenburg“. Mit schwerer Technik behauen sie tonnenschwere uckermärkische Findlinge und schaffen aus dem monumentalen Natursteinen einzigartige Skulpturen. Das Besondere: Sie arbeiten öffentlich mitten in der Stadt und unter den Augen vieler interessierter Besucher. Jeden Tag pilgern Interessierte vorbei. Sogar Schulklassen und Gruppen aus Reisebussen kommen vorbei. Ein Jugendlicher fragte sogar nach einem Praktikumsplatz.

Symposium ist bundesweit einzigartig

Diese Öffentlichkeit macht dieses Symposium bundesweit einzigartig. Am 16. September ist schon Halbzeit und das wollen die Künstler um Bildhauer Jörg Steinert gemeinsam mit den Angermündern und Gästen feiern. Um 16 Uhr startet auf dem Platz vor der Franziskanerklosterkirche das Bergfest. Dabei kann man die entstehenden Skulpturen betrachten und dazu mit den Künstlern ins Gespräch kommen.
Mehr zum Thema auch unter glaziale.de Insgesamt vier Wochen lang arbeiten die Teilnehmer des Symposiums hier öffentlich. Am 30. September endet das Symposium mit einer großen Ausstellung.