Schaurig schön und mit dem Gruselfaktor versehen. Es ist schon außergewöhnlich, was einige Familien in Jamikow nun schon zum zweiten Mal auf die Beine gestellt haben. Dabei bietet der Gutshof in Jamikow die Kulisse für ein Halloween Spektakel der besonderen Art. Aus allen Teilen der Stadt Schwedt kommen die Gäste, um das beste Kostüm und die beste Kürbisschnitzerei zu prämieren.
Jörg Gerber, Ortsvorsteher in Jamikow, berichtet, dass es dort schon viele Halloween-Veranstaltungen gab. Im letzten Jahr hätten sich dann aber einige Frauen des Dorfes der Sache angenommen und das ganze übernommen. Diese Veranstaltung fand so großen Zuspruch, auch über Jamikow hinaus, dass keine Fragen gewesen wäre, es dieses Jahr zu wiederholen.
Auch die Kostüme wurden prämiert.
Auch die Kostüme wurden prämiert.
© Foto: Matthias Wagner

Gruseln für die ganze Familie

Christin Drews und Julia Schlosser haben es dieses Jahr übernommen, die Party zu organisieren. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Kindern, aber auch die Erwachsenen kamen im Gruselkeller auf ihre Kosten. Ein besonderes Highlight ist die Prämierung des besten Kostüms und des besten Kürbisses. Die Vorbereitung nahmen auch eine ganze Woche in Anspruch.
Aus dem ganzen Stadtgebiet kamen die Gäste, um an dieser Party teilzunehmen. Trotz der zum Teil sehr furchterregenden Kostüme war die Stimmung ausgelassen und dank der vielen mitgebrachten Köstlichkeiten, war für das leibliche Wohl ausreichen gesorgt. „Gerade durch Corona ist viel Zusammenhalt verloren gegangen, daher ist es wichtig, dass man sich trifft und solche Feste feiert“, so Gerber.
Zwei Teilnehmer des Kreiswettbewerbs für den schönsten Kürbis.
Zwei Teilnehmer des Kreiswettbewerbs für den schönsten Kürbis.
© Foto: Matthias Wagner

Auch der Keller wird genutzt

„Ich habe mich zu Anfang mehr erschrocken als die Kinder. Aber wir hatten einen riesengroßen Spaß“, sagte Christof, der mit seinen Kindern den Gruselkeller besuchte. Der Keller des Gutshauses wurde mit sehr großem Aufwand zum Gruselkeller umfunktioniert. Tatsächlich erschreckten dort Freiwillige die Gäste, als Vampir im Sarg oder Michael Meyers.
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