Im vergangenen Jahr musste das Dreiköningssingen wegen Corona ausfallen, und auch 2022 steht die Sternsingeraktion unter keinem guten Stern. Dabei fiebern die Jungen und Mädchen der katholischen und evangelischen Gemeinden in Angermünde und Schwedt der Hilfsktion so sehr entgegen. Deshalb wurde ein Kompromiss gefunden, um doch vielen Menschen Segen und Freude schenken und Geld für Hilfsprojekte für Kinder in aller Welt zu sammeln.
„Wir dürfen wegen Corona leider keine Besuche zu Hause und in Senioreneinrichtungen machen, doch wir sind trotzdem unterwegs, singen auf der Straße und zu Gottesdiensten“, erklärt Madlen Vietmeier von der Caritas, die die Aktion in Angermünde betreut. So zogen die Sternsinger durch die Rosenstraße und wurden vor dem Rathaus von Bürgermeister Frederik Bewer empfangen.

Sternsinger setzen sich für Kinderrecht auf Gesundheit weltweit ein

„Wir haben viel Aufwand betrieben, müssen alle jedes Mal testen, aber unsere Kinder haben so gebettelt und wollten unbedingt wieder als Sternsinger losziehen“, erklärt die Leiterin der Einrichtung der Caritas Kinder- und Jugendhilfe „Orte zum Leben“ in Angermünde.
Der elfjährige Fabio ist schon seit Jahren begeistert dabei. „Es macht richtig Spaß und die Leute freuen sich“, erklärt er. Sein Bruder Fabian ergänzt: „Und man hilft anderen Kindern.“ Die Sternsinger sammeln Spenden für Hilfsprojekte für Kinder. In diesem Jahr heißt das Motto der Aktion passend: „Gesund werden - gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“ Damit soll die Gesundheitsversorgung für Kinder vor allem in armen Ländern in Afrika und anderen Regionen der Welt verbessert werden.
Spendenkonto: Kindermissionswerk ,Die Sternsinger’, IBAN DE95 3706 0193 0000 0010 31, Verwendungszweck: Stern. www.sternsinger.de/spendendose
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