Die Gartzer möchten das Veranstaltungshaus, das erheblichen Sanierungsbedarf hat, am Leben und im kommunalem Eigentum erhalten. In einer Einwohnerversammlung Anfang Oktober wurde über Varianten der künftigen Betreibung beraten. Eine Betreibergenossenschaft wurde ebenso ins Spiel gebracht wie die Trägerschaft über Vereine.
Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Einige Gartzer erklärten sich auch schon bereit, mit anzupacken, um den Kanonenschuppen wieder in Schuss zu bringen, wie die Gartzer Carnevalsgesellschaft. Der Investitionstau ist erheblich. Rücklagen wurden nicht gebildet. Amtsdirektor Frank Gotzmann zählte in der Einwohnerversammlung etliche Posten auf, die anstehen. Er nannte als eine der ersten Maßnahmen die Gewinnung von Geld für Arbeiten am Sanitärbereich.

Bestandsaufnahme im Dezember

Vorarbeiten haben begonnen. Der Kanonenschuppen wird weiter ausgeräumt. Eine Kamera-Befahrung in dieser Woche soll zeigen, welche Schäden die letzten Rohrbrüche hinterlassen haben. In der nächsten Woche wollten sich Handwerker und örtliche Handwerksmeister ein Bild von der Situation machen. Anfang Dezember wird eine Bestandsaufnahme der Sanitäreinrichtungen gemacht, um die nächsten Schritte festzulegen, informierte der Amtsdirektor.