Fast 100 Jahre lang hatte Angermünde ein Kino. Das würde in diesem Jahr 110 Jahre alt werden, ist aber schon lange geschlossen und Geschichte. Und genau diese Geschichte möchte das Museum Angermünde, das heute im Haus Uckermark, dem ehemaligen Kino-Domizil, seine Heimstatt gefunden hat, aufarbeiten. Im Museum soll eine Ausstellung zur Kinogeschichte von Angermünde entstehen, die mit ganz persönlichen Erinnerungen und Erlebnissn der Angermünder Kinogäste bereichert wird.

Schreibwerkstatt und Ideenaustausch im Museum

Die Uckermärkische Literaturgesellschaft will diese Geschichten sammeln und in einer kleinen Broschüre veröffentlichen. Dazu veranstaltet sie am Mittwoch, dem 28. Juli 2021, eine Schreibwerkstatt. Hier können sich Zeitzeugen zu ihren Erinnerungen austauschen und bekommen außerdem Tipss und fachliche Anleitung, wie man daraus spannende und interessante Geschichten schreiben kann. Wer möchte, kann eigene Schreibversuche zu persönlichen Kinoerlebnissen mitbringen. Ob es der Musikfilm der 1950er jahre war oder der Defa-Aufbruch in den 1980er Jahren, der erste Kuss im Kino oder das geschummelte Alter. Mann kann auch ohn fertige Texte einfach so vorbei kommen und erzählen und zuhören.
Die Werkstatt fidnet von 10 bis 15 Uhr im Haus Uckermark im Hohensteinweg 17/18 in Angermünde statt. Der Eintritt ist frei.