Der Landschaftspflegeverband Uckermark-Schorfheide versteht sich als Vermittler zwischen Naturschutz und Landnutzern und initiiert und begleitet verschiedene Projekte in der Region, wie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für Bauvorhaben, Landschaftspflege wie die Trockenrasenbeweidung und Vertragsnaturschutz für spezielle Artenschutzprogramme, wie der Rotmilanschutz. Ein Schwerpunkt der Verbandsarbeit ist es, die biologische Artenvielfalt zu schützen oder wiederherzustellen. Das geht jedoch nur mit Naturschützern, Landwirten, Kommunen und Vereinen im Verbund. Der Verband berät und unterstützt beispielsweise Landwirte bei der Umsetzung des sogenannten Greening-Programms oder bei Landschaftspflegemaßnahmen und erschließt Finanzierungsmittel für Projekte aus den verschiedensten Förderprogrammen von Land, Bund und EU.
Die Idee der Landschaftspflegeverbände kommt ursprünglich aus Bayern, wo 1986 der erste gegründet wurde. Aktuell gibt es bundesweit 140 Landschaftspflegeverbände in 14 Bundesländern, davon elf in Brandenburg.
Der Landschaftspflegeverband Uckermark-Schorfheide gehört zu den drei Brandenburger Verbänden, die eine hauptamtliche Geschäftsstelle haben. Geschäftsführer ist Jan Noack. Der Sitz ist in Angermünde unter dem Dach der Biosphärenreservatsverwaltung. Hier ist seit Sommer 2015 auch die Landes-Koordinierungsstelle für alle Landschaftspflegeverbände in Berlin und Brandenburg beheimatet. Die räumliche Nähe erleichtert auch den Austausch und die Abstimmung auf kurzem Weg zwischen den Mitarbeitern der Einrichtungen, denn der größte Teil des Wirkungsgebietes des Landschaftspflegeverbandes Uckermark-Schorfheide liegt im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.