Durch den Rücktritt von Marcel Duckert, Dana Stumpf und Roy Blacha sind die beiden Landiner Edelgard Frischmuth und Dirk Jendryke als Mitglieder der Gemeindevertretung Mark Landin nachgerückt. Edelgard Frischmuth ist 64 Jahre alt und stammt aus Landin. Die studierte Ökonompädagogin und Heilpädagogin ist seit diesem Jahr im Ruhestand. Seit 20 Jahren ist sie Vorsitzende des Dorfgemeinschaftsvereins Landin und singt im Landiner Chor.

Mark Landin steht vor wichtiger Entscheidung

Den Weg ihrer Gemeinde verfolgte sie sehr interessiert und vor allem jetzt, wo es um die Auflösung des Amtes Oder-Welse geht. „Wir befinden uns in einer Phase, die über den weiteren Weg unserer drei Ortsteile entscheidet. Ich favorisiere die Eigenständigkeit der Gemeinde oder eine Mitverwaltung durch Angermünde oder Schwedt. In persönlichen Gesprächen müssen wir herausfinden, welche Positionen es gibt, um zu sehen, wie wir weiterarbeiten. Wir müssen auch hören, was der Bürgerwille in den Ortsteilen ist“, sagt sie und will sich einsetzen für offene Gespräche und ehrliche Informationen, um das Beste für die Gemeinde Mark-Landin zu erreichen. Es sei schwierig, in der jetzigen Situation die Aufgabe als Gemeindevertreter zu übernehmen, sagt Edelgard Frischmuth. Aber sie habe nicht gezögert. „Ich bin Landiner und will Landiner bleiben. Dafür werde ich kämpfen.“

Viele tendieren zur Eingemeindung nach Schwedt

Der 51-jährige Dirk Jendryke arbeitet hauptamtlich bei der Feuerwehr der Stadt Schwedt. Er ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Landin und stellvertretender Dorfvereinsvorsitzender in Landin. Zudem unterstützt er seine Frau auf dem Ponyhof der Familie und sorgte bei Dorffest schon oft als Kutscher für Spaß bei Jung und Alt.
Als frisch gebackener Gemeindevertreter muss auch er sich mit um die Zukunft Mark Landins nach dem Amt Oder-Welse kümmern. „Ich will sehen, was die Bürger wollen. Ich kenne viele, die nach Schwedt wollen und bin gar nicht für eine Mitverwaltung. Aber ich kenne noch keine Zahlen und kann mit noch kein abschließendes Urteil bilden“, sagt er. Es ändere sich ja nicht viel vor Ort, meint er. „Und wie Schwedt dasteht, ginge es uns vielleicht finanziell besser.“