In gemütlicher Runde trafen sich am Sonnabendnachmittag Mitglieder des Vereins Literaturkollegium Brandenburg sowie Mitglieder der Uckermärkischen Literaturgesellschaft und der Ehm-Welk-Literaturpreisträger Rochus Stordeur zu einem „Nachmittag der Poesie“ in der Tatra-Galerie von Iris und Jürgen Riesebeck in Angermünde. Etwa 25 Gäste lauschten den Wortkünstlern, die den Zuhörern einige ihrer Gedichte und Prosa vorlasen.
Iris Riesebeck, Vorsitzende der Uckermärkischen Literaturgesellschaft, eröffnete den Poesienachmittag und freute sich mit den Gästen auf die literarischen Edelsteine. Nach einer kurzen musikalischen Einleitung machte Rochus Stordeur den Anfang, las mit kräftiger Stimme einige seiner wortgewaltigen Gedichte und Sonette vor, die sich mal ironisch, mal philosophisch wirkungsvoll über den Zuhörer ausschütteten. Anschließend erfreute Karin Mehlig das Publikum mit ihren Gedichten, die passend zur Jahreszeit beispielsweise „Herbst“ hießen und von menschlicher Wärme und reifen Erfahrungen zeugten.
Zwei weitere Mitglieder der Literaturgesellschaft Uckermark stellten ihre Texte vor. Andrea Beutel unterhielt mit Lyrik der Liebe und Sehnsucht. Gespannt hörte das Publikum der Prosa von Robert Fiedler zu, einer Schicksalsgeschichte voller Ängste, Schmerz und auch Hoffnung. Nach einer kurzen Pause bei Kaffee, Kuchen und Gesprächen stellten vier Damen des Literaturkollegiums Brandenburg, auf deren Anfrage hin die Räume der Tatra-Galerie von Iris Riesebeck für den Poesie-Nachmitag zur Verfügung gestellt wurden, ihre Texte vor. Darunter waren Lyrik, Prosa und Satire, die teilweise auch begleitend auf der Gitarre vorgetragen wurden. Die Zuhörer waren begeistert.