Großeinsatz der Polizei am Freitagabend bei Görlsdorf. Die Beamten suchten mit allen verfügbaren Kräften nach einem Fünfjährigen, der sich gegen 19 Uhr aufgemacht hatte, vor dem Schlafengehen noch Pferde zu streicheln. Die gute Nachricht vorweg: dem Kind geht es gut.
Doch bevor das feststand, war die Aufregung lange Zeit groß. Um 20.12 Uhr kam der Notruf bei der Polizei an. Der Vater des Jungen hatte seinen Sohn zu diesem Zeitpunkt schon rund eine Stunde gesucht – vergeblich. Umgehend ließen die Beamten den Hubschrauber starten, der die Gegend um das Elternhaus aus der Luft absuchte. Von dem Junior auf Abwegen fand sich keine Spur.

Bundespolizei, Rettungshunde und Hubschrauber suchten nach dem Jungen

Daraufhin zog die örtliche Polizei die Bundespolizei hinzu. Zuletzt war der Vermisste auf dem Weg zu einer Pferdekoppel gesehen worden. Auch die Bundespolizisten waren aber ratlos und fanden den Jungen nicht. Gegen 21 Uhr wurde zur Unterstützung der Kräfte vor Ort noch die Feuerwehr alarmiert und zusätzlich die Rettungshundestaffel.
Um ein noch größeres Gebiet absuchen zu können, bevor die Nacht endgültig hereinbrach, forderte die Einsatzleitung auch Polizisten aus Potsdam an, die dort zusammengezogen waren, um am 3. Oktober den Großeinsatz zum Nationalfeiertag Tag der Deutschen Einheit zu bestreiten.
Dann kam kurz vor 22 Uhr die Entwarnung. Der junge Mann war auf einer Pferdekoppel gefunden worden. Er hatte sein Ziel offenbar erreicht und ein paar Ponys gefunden. Vor Erschöpfung ob seines nächtlichen Ausflugs war er dort eingeschlafen, als die Retter ihn fanden. Sie brachten ihn zum glücklichen Vater und beendeten den umfangreichen Einsatz.