Regionalvermarktung ist in der Uckermark noch ein Problem, dabei wünschen sich immer mehr Verbraucher heimische Produkte, wo man sieht, wo sie herkommen, wie sie produziert werden und welche Gesichter dahinter stehen. Der Tag der Regionen, eine bundesweite Initiative, will ein Schaufenster bieten und Produzenten und Verbraucher direkt zusammenbringen. Das funktionierte zum zweiten Mal in Angermünde. Hier hatten lokale Händler der Angermünder Einkaufsmeile zum zweiten Mal einen bunten Regionalmarkt initiiert, hätten sich jedoch mehr Publikum gewünscht.

Markt-Anbieter wollen auch genügend Umsatz machen

Auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus boten heimische Erzeuger und Händler an ihren Marktständen Frisches, Traditionelles und Handgemachtes an, von Biogemüse aus Greiffenberg über Wildfleisch, Holundersekt bis selbstgebautem Spielzeug. Wer jedoch außerhalb dieser Marktveranstaltung seinen Warenkorb regional füllen müchte, muss oft lange suchen und umherirren. Zwar hat in Angermünde vor wenigen Wochen endlich ein Regionalladen eröffnet, doch das Ziel, aus dem Regionalmarkt einen regelmäßigen Wochenmarkt zu machen, funktioniert noch nicht, weil es schwer ist Anbieter zu finden, die für den Aufwand auch genügend Umsatz machen wollen und auch, weil Corona den Organisatoren in die Quere kam. Doch sie wollen es wieder versuchen.