Das Stadtarchiv Angermünde verfügt über einen außergewöhnlich umfangreichen Bestand an historischen Archivalien. Darunter befinden sich besondere Schätze, die für die Erforschung der Stadtgeschichte von großer Bedeutung sind. Stadtarchivar Steve Schmidt hebt diese verborgenen Kostbarkeiten aus der Schatzkiste des Archivs und stellt sie vor.

„Wanckenheim-Plan“

In den ersten Veröffentlichungen des Angermünder Stadtarchivs wurden historische Magistratsakten und Bürgerbriefe vorgestellt. Hauptsächlich ging es dabei um das Bürgerrecht in Angermünde. In dieser Folge präsentiert Archivar Steve Schmidt historisch wertvolles Kartenmaterial:
Die abgebildete vorgestellte Karte aus dem Jahre 1724 ist der „ Special-Plan der Immediat Stadt Neu Angermünde“ von Christoph Dieterich Wanckenheim. Eine Immediatstadt war eine Stadt, welche unmittelbar dem Landesherrn unterstellt war. Der unter Angermünder Heimatforschern genannte „Wanckenheim-Plan“ gibt unter anderem Auskunft über Braustellen, Bürgerstellen, Budenstellen und Burglehen. Für eine weitere Vertiefung dieser Thematik empfehle ich den Artikel „Freihäuser und Burglehen in Angermünde“ aus dem Angermünder Heimatkalender von 1995, der ebenfalls im Stadtarchiv einzusehen ist.
Zu diesem historischen „Wanckenheim-Plan“ gehört das ergänzende Kataster „Catastrum der Immediat Stadt Neu Angermünde“. Das Catastrum enthält unter anderem Informationen über Hausnummern, Namen der Hausbesitzer und Grundstücksgrößen. Interessenten können sich diese Karte und weitere Schätze des Angermünder Stadtarchivs auch vor Ort ansehen.

Anmeldung zu den Öffnungszeiten unter Telefon: 03331 26 00 37 oder per Mail: stadtarchiv@angermuende.de