Feuerwehr, Naturwacht, Judoverein, Handwerksbetrieb, Sozialarbeiter, Lehrer, Ergotherapeutin und Arbeitsagentur - sie alle sitzen in der Ehm Welk-Oberschule Angermünde an einem Tisch. Und das im doppelten Sinne. Sie arbeiten Hand in Hand als Kooperationspartner in schulischen und aupßerschulischen Belangen. Und sie sitzen gemeinsam an einer Kaffeetafel auf dem Schulhof. Damit will die Schulleitung um die kommissarische Direktorin Katrin Gehrke allen Danke sagen.

Durch Corona sind viele Projekte in der Schule ausgefallen

Das Treffen der Kooperationspartner zum Schuljahresende ist eine schöne Tradition an der Ehm Welk-Schule und eine so lange und enge Zusammenarbeit mit verschiedensten Akteuren keinesfalls selbstverständlich. Das habe sich in der schwieirgen Corona-Zeit ganz besonders gezeigt, als viele bewährte und beliebte Projekte, AGs und Veranstaltungen der Partner im Ganztagsangebot ausfallen mussten, betont Katrin Gehrke.
Sie hofft, dass Schule im neuen Schuljahr endlich ganz normal und ohne Einschränkungen laufen kann.

Feuerwehr-Unterricht ist ein Novum

Die Kooperationspartner halten die Treue und nutzen das Treffen auch zum gegenseitigen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. Die Feuerwehr Angermünde bietet zum Beispiel in der Ehm Welk-Oberschule ein Unterrichtsfach Feuerwehr an, ein Novum in Branndenburg. Der Judoverein macht Judoausbildung. Berufsberater der Arbeitsagentur und des Jobcenters kommen regelmäßig in die Schule und beraten Schüler und Eltern schon ab der 7. Klasse. Die Blumberger Mühle und die Naturwacht unterstützen die Schule mit Projekten der Umweltbildung.
Das Angermünder Bildungswerk mit dem Jugendkulturzentrum organisiert Projekttage und Freizeitangebote. Der Volleyballclub ist ebenso mit im Boot wie eine Ergotherapeutin und natürlich viele Betriebe, die das Praxislernen und Schulpraktika ermöglichen. „Schule muss und möchte sich öffnen. Dafür brauchen wir Unterstützer und Partner. Und dafür sagen wir ganz herzlich danke“, so Katrin Gehrke.