Am Dienstag gegen 17 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Angermünde zu einer bedrohlich rauchenden Lok auf dem Gelände der Deutschen Bahn gerufen. Einem 14-Jährigen war der schwarze Rauch aufgefallen, keine zehn Minuten später traf die Feuerwehr am Einsatzort ein. Zusammen mit der Bundespolizei beschlossen die Einsatzkräfte zunächst auf den Notfallmanager oder Lokführer der Bahn zu warten, um den Diesellok öffnen zu lassen. Allerdings dauerte es fast eine Stunde bis der Notfallmanager aus Pasewalk eintraf. Zwischenzeitlich hatten sich die knapp ein dutzend Feuerwehrleute bereit zum Löschen gemacht. Auch die Bundes- und Landespolizei war mit vier Wagen vor Ort.
Beim Öffnen des Führerhauses  stellte sich allerdings schnell heraus, dass es sich lediglich um einen Defekt des Nachbrenners handelte. Die Sicherung wurde entfernt, der Qualm stoppte und der Einsatz wurde beendet. Der Jugendliche,  der den Rauch entdeckte, geriet dermaßen in Aufregung, dass er vorsorglich ins Krankenhaus gebracht wurde. Sein Fahrrad haben die Feuerwehrmänner mitgenommen, es wartet auf Abholung.