Sonntag ist Ruhetag beim internationalen Hartgesteinsymposium in Angermünde. Dann haben Trennschleifer, Hammer und Meißel Pause und die Künstler Zeit für Erholung und zum Kennenlernen der Uckermark.
Deshalb hatte die Stadt die Bildhauer zu einer Führung ins Unesco-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin eingeladen. Bürgermeister Frederik Bewer und sein Stellvertreter Christian Radloff begleiteten die Gruppe und präsentierten stolz dieses einzigartige Naturrefugium vor den Toren Angermündes.

Inspiration in der Natur

Der 200 Jahre alte Buchenwald ist nicht nur durch ein eiszeitlich bewegtes Landschaftsrelief mit Mooren, Seen und mächtigen Findlingen gekennzeichnet, das auch das Thema des Symposiums „Glaziale Brandenburg“ widerspiegelt, sondern bietet auch einen großen Artenreichtum. Er soll sich im Kern zu einem Urwald entwickeln.
Für die Künstler aus Köln, den Niederlanden und Italien war die Wanderung eine faszinierende Entdeckung und künstlerische Inspiration zugleich. Im Anschluss genossen sie den Ausblick auf die Landschaft vom Kirchturm in Altkünkendorf und stärkten sich an deftiger Gulaschsuppe.